Alex Pereira will sich zum Doppel-Champion krönen - Bildquelle: GloryAlex Pereira will sich zum Doppel-Champion krönen © Glory

München – Glory hatte bereits einige dominante Champions. Ob Rico Verhoeven, Sitthichai Sitsongpeenong oder Robin van Roosmalen, sie alle konnten in ihrer Gewichtsklasse kaum oder gar nicht bezwungen werden.

In diese Kategorie gehört mittlerweile auch Alex Pereira. Der Brasilianer hatte zwar ein paar Startschwierigkeiten zu Beginn seiner Glory-Karriere und verlor dabei drei Mal in Folge, mittlerweile ist er jedoch zum unangefochtenen Spitzenreiter im Mittelgewicht aufgestiegen.

Am 28. September steht der 32-Jährige wieder im Glory-Ring, dann jedoch eine Gewichtsklasse höher im Halbschwergewicht. Dort will er sich gegen Donegi Abena den Interims-Titel sichern und damit Geschichte schreiben (Glory 68 am 28. September live auf ranFIGHTING.de).

Pereira könnte erster Doppel-Champion werden

Denn der Brasilianer könnte damit zum ersten Doppel-Champion der Glory-Geschichte werden. Zwar wäre es vorerst nur ein Interims-Titel, da der reguläre Titelträger Artem Vakhitov nach einer erneuten Hand-Operation eine Zwangspause einlegen muss, aber es wäre trotzdem ein Ereignis für die Glory-Geschichtsbücher.

Für Pereira eine sinnvolle neue Herausforderung. Allein in den letzten dreizehn Monaten verteidigte er seinen Titel drei Mal in Rückkämpfen gegen Yousri Belgaroui und die beiden Ex-Champions Jason Wilnis und Simon Marcus.

Dabei zeigte er sich wieder von der schlagkräftigen Seite und schickte Wilnis und Belgaroui schon in Runde 1 auf die Bretter. Die alte Garde der Gewichtsklasse ist also bereits besiegt, neue Herausforderer müssen erst noch untereinander die Rangfolge klären.

Eine perfekte Gelegenheit also, sich in der Zwischenzeit nach neuen Herausforderungen umzusehen und unter Beweis zu stellen, dass seine harten Schläge auch gegen zehn Kilogramm schwerere Gegner Wirkung zeigen.

Abena hofft auf Vakhitov-Revanche

Pereira gegenüber steht der junge Donegi Abena aus Surinam. Erst 22 Jahre alt, hat der in Amsterdam lebende Abena bereits viel Erfahrung im Ring sammeln können.

Bevor er bei Glory unterschrieb, trat er etwa in Belgien bei einem Schwergewichtsturnier an, besiegte dort den Enfusion-Champion Luis Tavares und unterlag erst im Finale Mo Abdallah nach Punkten. Nach einem Erfolg gegen den früheren Superkombat-Titelträger Andrei Stoica unterschrieb Abena bei Glory.

Und auch hier machte er nahtlos weiter, bezwang den erfahrenen Franzosen Stephane Susperregui und den zähen Niederländer Michael Duut. Erst im Titelkampf gegen Vakhitov hatte Abena das Nachsehen, zeigte zuvor jedoch eine couragierte und gute Leistung, die fast auf den Punktzetteln belohnt wurde.

Nun will der "Silverback" seine Revanche gegen Vakhitov. Mit dem Interims-Titel würde Abena nicht nur seinen Platz als Top-Herausforderer untermauern, sondern auch gleichzeitig das Ticket für den Rückkampf gegen Vakhitov lösen.

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