Alex Pereira hat den nächsten Glory-Titel im Blick - Bildquelle: Glory KickboxingAlex Pereira hat den nächsten Glory-Titel im Blick © Glory Kickboxing

München – Er ist das Maß aller Dinge im Mittelgewicht von Glory: Alex Pereira. Der Brasilianer bestimmt seit zwei Jahren die Gewichtsklasse des Branchenprimus nach Belieben. Daher geht der Blick des 32-Jährige nun über die eigene Gewichtsklasse hinaus.

So steigt der Brasilianer nun für sein nächstes Duell eine Gewichtsklasse nach oben ins Halbschwergewicht und kämpft um den Interims-Titel. Dabei wird er vom jungen Niederländer Donegi Abena gefordert, der erst vor wenigen Monaten seine erste Titelchance hatte (Glory 68 am 29.09. live auf ranFIGHTING.de).

Pereira auf dem Weg in die Glory-Geschichte

Dass Pereira heute an der Spitze steht, war zu Beginn seiner Glory-Karriere nicht wirklich absehbar. Zwar gewann der Brasilianer zu Beginn ein Vier-Mann-Turnier bei Glory in Zagreb und schlug dabei den Amerikaner Dustin Jacoby K.o., danach strauchelte er jedoch und verlor seine nächsten drei Glory-Kämpfe.

2017 legte er dann jedoch den Schalter um. Nachdem er Anfang des Jahres im Turnierfinale noch Yousri Belgaroui unterlag, sollte ihn danach keiner mehr bezwingen. Erst holte er sich außerhalb Glorys einen Titel, dann auch bei Glory.

Im Oktober entthronte er den Kanadier Simon Marcus in China, im Anschluss revanchierte er sich an Belgaroui in der ersten Titelverteidigung mit einem technischen Knockout und entschied die Trilogie dann durch einen Erstrunden-Knockout, bevor er Ex-Champion Marcus auch im Rückkampf besiegte.

Nachdem er im Mai dann den Niederländer Jason Wilnis, dem Pereira zuvor zwei Mal unterlag, mit einem Flying Knee ausknockte, soll nun nach vier Titelverteidigungen der nächste Gürtel folgen.

Abena will seinen ersten Titel

Auf der anderen Seite steht der zehn Jahre jüngere Niederländer Donegi Abena. Der 22-Jährige hat in den letzten Jahren einen starken Aufstieg hinter sich, der ihn bis ins Titelrennen bei Glory katapultierte.

Im Dezember debütierte Abena bei Glory gegen den Franzosen Stephane Susperregui, sieben Monate später stand er im Titelkampf. Dazwischen setzte er sich noch gegen den zähen Veteranen Michael Duut durch.

Zwar kam die Titelchance überraschend, doch der "Silverback" bewies gegen Artem Vakhitov, dass er zur Spitze der Gewichtsklasse gehört. Er setzte dem Russen stark zu und war über fünf Runden auf Augenhöhe mit dem russischen Champion, musste am Ende eine knappe Punktniederlage einstecken.

Nun will Abena den Rückkampf gegen den verletzten Champion und das geht am besten über den einen vorherigen Gewinn des Interim-Titels.

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