Alex Pereira will sich zum Doppel-Champion krönen - Bildquelle: GloryAlex Pereira will sich zum Doppel-Champion krönen © Glory

München – Glory arbeitet weiter eifrig daran, nach dem europäischen Markt auch den amerikanischen zu erschließen. Zweieinhalb Monate nach Glory 67 in Orlando kehrt sie mit Glory 68 nach Florida zurück. Ein Interimstitelkampf im Halbschwergewicht führt die Veranstaltung an, die in der Nacht vom 28. auf den 29. September in Miami stattfindet (ab 1 Uhr live auf ranFIGHTING.de).

ran.de nennt fünf Gründe, warum sich das Einschalten auf jeden Fall lohnt:

1. Historische Chancen für Pereira und Abena

Der Brasilianer Alex "Po Atan" Pereira (30-6, 19 K.o.) hat Samstagnacht die Chance, nach Robin van Roosmalen der zweite Doppel-Champion der Glory-Geschichte zu werden. Er ist seit Oktober 2017 der Champion im Mittelgewicht und hat seinen Gürtel seitdem viermal verteidigt. Zuletzt knockte er Jason Wilnis in der ersten Runde mit einem eingesprungenen Kniestoß aus.

Im Hauptkampf von Glory 68 greift Pereira nach dem Interimstitel im Halbschwergewicht, der eingeführt wurde, weil der Weltmeister Artem Vakhitov verletzungsbedingt noch bis 2020 ausfällt. Pereira trifft dabei auf den 22 Jahre jungen Donegi "The Silverback" Abena aus Surinam, der im Juni bei Glory 66 einen WM-Kampf gegen Vakhitov nur geteilt nach Punkten verlor. Samstagnacht hat Abena also ein weiteres Mal die Chance, der jüngste Glory-Champion aller Zeiten zu werden.

2. Ten Pow greift ins Titelgeschehen ein

Der US-Amerikaner Asa Ten Pow (10-1, 5 K.o.) gewann in den letzten zwölf Monaten fünf von fünf Glory-Kämpfen. Der "American Ninja" hielt bereits mehrere Gürtel im Muay Thai und will diesen Erfolg bei Glory wiederholen. Gewinnt er Samstagnacht vor heimischem Publikum gegen den Engländer Bailey Sugden (12-4, 2 K.o.), könnte er in die "Top 5" der Rangliste einsteigen und somit auch ins Titelgeschehen.

3. Ex-Weltmeisterinnen kämpfen um Titelchance

Tiffany van Soest (19-4-1, 6 K.o.) alias "Time Bomb" gehört zu den besten Kickboxerinnen der USA. Die ehemalige Glory-Weltmeisterin im Superbantamgewicht trifft in Miami auf die Brasilianerin Jady Menezes (13-3, 5 K.o.), die ebenfalls einst den WM-Titel von Glory hielt. Es ist das Duell zwischen der Nummer zwei und der Nummer drei der Rangliste und die Siegerin kann sich große Hoffnungen auf eine Titelchance gegen die amtierende Weltmeisterin Anissa Meksen machen.

4. Schaulaufen der amerikanischen Talente

Neben Asa Ten Pow wollen weitere Kickboxer aus den USA die Chance nutzen, sich für größere Aufgaben zu empfehlen. Troy "Trouble" Jones ist nach drei Siegen in drei Glory-Kämpfen bereits die Nummer fünf der Rangliste im Weltergewicht. In Miami kann er gegen den Briten Ammari Diedrick (19-7, 5 K.o.) einen weiteren Schritt nach vorne machen.

Dasselbe gilt für Omari Boyd (13-2, 1 K.o.), die Nummer sieben der Rangliste im Weltergewicht. Boyd setzte sich in fünf von sechs Glory-Kämpfen durch und musste sich bisher nur Troy Jones geschlagen geben. Nun muss er seine Position gegen seinen Landsmann Charles "The Rockstar" Rodriguez (9-1, 4 K.o.) verteidigen.

Eine Gelegenheit, sich zu beweisen, hat auch Mike Lemaire (22-5, 8 K.o.), der gegen seinen Landsmann Richard "Maximus" Abraham (14-7, 4 K.o.) antritt, welcher bereits 2016 ein Vier-Mann-Turnier bei Glory 30 gewann.

5. Ein "Top 10"-Duell im Mittelgewicht

Für den US-Amerikaner Matt "The Butcher" Baker (23-7, 12 K.o.) geht es bei Glory 68 einerseits darum, nach einer Niederlage in die Erfolgsspur zurückzufinden und andererseits, sich in der Rangliste im Mittelgewicht nach oben zu arbeiten. Derzeit ist er die Nummer zehn, aber mit einem Sieg über den Chilenen Ivan "El Terrible" Galaz (58-9, 15 K.o.), die Nummer sieben, könnte er seine letzte Niederlage schnell vergessen machen und in der Rangliste aufsteigen.

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