Marat Grigorian (re.) tritt in Düsseldorf zu seiner ersten Titelverteidigung... - Bildquelle: GloryMarat Grigorian (re.) tritt in Düsseldorf zu seiner ersten Titelverteidigung an © Glory

München – Die deutschen Kampfsportfans fiebern gespannt dem Hass-Duell des Jahres entgegen: Michael Smolik gegen Mohamed Abdallah. Doch der Hauptkampf von Glory 69 im ISS DOME in Düsseldorf ist nicht minder spannend. Der erfahrene Armenier Marat Grigorian (61-11-1, 35 K.o.) setzt seinen WM-Titel im Leichtgewicht gegen den aufstrebenden Niederländer Tyjani "The Wonderboy" Beztati (19-3, 6 K.o.) aufs Spiel (am 12. Oktober ab 19 Uhr live auf ranFIGHTING.de).

Grigorian gewann den WM-Titel im Mai bei Glory 65 mit einem Punktsieg im fünften Kampf gegen den legendären Sitthichai Sitsongspeenong, dem er zuvor sage und schreibe viermal unterlegen war. Nach diesem überwältigen Triumph ist Grigorian davon überzeugt, dass ihn künftig niemand mehr stoppen kann.

Beztati sieht das naturgemäß etwas anders. Das 21 Jahre junge Top-Talent ist nach neun Siegen in elf Glory-Kämpfen die Nummer zwei der Rangliste im Leichtgewicht und überragt Grigorian um fast 15 Zentimeter. Er hat sich vorgenommen, am 12. Oktober der jüngste Glory-Weltmeister aller Zeiten zu werden.

Tavares will ins Titelgeschehen, Bokeme debütiert

Der Niederländer Luis Tavares (60-8, 22 K.o.), ehemaliger Doppel-Champion von Enfusion, kehrte 2018 zu Glory zurück und ist nun bereits die Nummer drei der Rangliste im Halbschwergewicht. Gegen die Nummer fünf, seinen Landsmann Michael Duut (43-11, 20 K.o.), will er weiter Punkte sammeln, damit er auch bei Glory die Chance bekommt, um den Gürtel zu kämpfen.

Von Enfusion ist auch Ulric Bokeme (27-2, 10 K.o.), ein Schweizer mit kongolesischen Wurzeln, zu Glory gewechselt. Bokeme spielte in seiner Jugend für die Schweizer Fußball-Nationalmannschaft – nun kickt er aber nicht mehr auf dem Feld, sondern im Ring. Und das so erfolgreich, dass er am 12. Oktober zu seinem Glory-Debüt antreten darf. Sein Gegner ist die Nummer vier der Rangliste im Mittelgewicht, der Tunesier Yousri Belgaroui (25-6, 13 K.o.), der schon sechs Glory-Kämpfe gewann.

Vier deutsche Kickboxer im Vorprogramm

Neben Michael Smolik und Mohamed Abdallah kämpfen in Düsseldorf vier weitere Kickboxer aus Deutschland. Der Reutlinger Dani Traore und der Stuttgarter Arian Sadikovic treffen in einem schwäbischen Derby aufeinander. Beide feierten erst in diesem Jahr ihr Glory-Debüt. Traore gewann bisher einen von zwei Kämpfen, Sadikovic unterlag in seinem ersten Kampf kontrovers nach Punkten.

Für Jakob Styben aus Rommerskirchen geht es nach seinem verlorenen Glory-Comeback im März darum, in die Erfolgsspur zurückzukehren, wenn er gegen den Niederländer Kevin van Heeckeren antritt. Dasselbe gilt für den Überlinger Vincent "Viking" Foschiani, der ebenfalls im März eine Niederlage kassierte und nun in Düsseldorf gegen den Australier Matthew Stevens kämpft.

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