Mohamed Abdallah und Michael Smolik bei ihrem letzten Aufeinandertreffen im ... - Bildquelle: GMCMohamed Abdallah und Michael Smolik bei ihrem letzten Aufeinandertreffen im Cage, beim nächsten Mal fliegen die Fäuste © GMC

München – Jahrelang haben sie in YouTube-Videos übereinander hergezogen, haben sich gegenseitig beschuldigt, vor dem anderen wegzulaufen und Ausreden zu suchen, nicht kämpfen zu müssen. Alles vorbei.

Am 12. Oktober stehen sich Deutschlands bekannteste Kickboxer Michael Smolik und Mohamed Abdallah zum ersten Mal im Ring gegenüber, dann kommt es nur noch auf das kämpferische Können an (ab 19 Uhr live auf ranFIGHTING.de, ab 0:00 Uhr re-live auf ProSieben MAXX).

Smolik debütiert bei Glory

Für Michael Smolik (31-0, 23 KO) ist es dabei auch der erste Auftritt für Glory Kickboxing. Der 28-Jährige ging in den vergangenen Jahren für den Stekos Fight Club an den Start und lieferte auf den Fight Nights ein Highlight nach dem anderen.

Dabei gewann er auch die Weltmeistertitel der WKU im Kick- und Thaiboxen und verteidigte diese Gürtel mehrfach, teilweise auch gleichzeitig. Gefährlich konnte ihm in all den Jahren nur einer werden, der Bosnier Enver Slijvar, den Smolik jedoch im direkten Rückkampf ausknockte.

Der Rekordhalter für den schnellsten Knockout im Kickboxen wird ab Oktober sein Können und seine spektakulären Einlagen beim Kickbox-Marktführer Glory zeigen und darauf hoffen, gegen seinen Erzrivalen seine weiße Weste zu behalten.

Abdallah ist seit Jahren auf der Jagd nach Smolik

Denn bereits seit Jahren wird Smolik von Mohamed Abdallah (18-3, 5 KO) herausgefordert. Abdallah wirft dem Crailsheimer vor, dass er bei seinen WM-Kämpfen nie gegen wirklich hochklassige Kämpfer antreten musste und die zahlreichen Siege keinen Wert hätten, er damit nur ein "Fake-Champion" sei.

Bereits mehrfach konfrontierte Abdallah Smolik damit, ob in Youtube-Videos oder von Angesicht zu Angesicht, um Smoliks Aussage, er sei Deutschlands bestes Kickbox-Schwergewicht, im Ring auf die Probe zu stellen. Zu einem Kampf kam es bisher nicht.

Warum, das bleibt wohl immer ein Geheimnis der entsprechenden Parteien. Bereits zu Beginn des Jahres forderten sich die beiden gegenseitig heraus, brachten bereits Termine und Gagen ins Spiel, zu einer Einigung kam es erneut nicht. Stattdessen machten sich die beiden gegenseitig in mehreren Videos Vorwürfe.

In München bei GMC 19 kam es sogar zu einem Staredown und einem Wortwechsel im Käfig zwischen den beiden Schwergewichten:

Abdallah kämpfte bereits zwei Mal für Glory

Jetzt hat Marktführer Glory die Angelegenheit in die Hand genommen und das Hass-Duell angesetzt. Für Mohamed Abdallah ist es der dritte Kampf für die Liga. Der Kämpfer aus Sinzig wurde bereits 2017 zum ersten Mal von Glory verpflichtet, ging dabei jedoch gegen D’Angelo Marshall K.o.

Ein Jahr später, Abdallah hatte in der Zwischenzeit Siege gefeiert und ein hochdotiertes Turnier in Belgien gewonnen, kehrte er, ausgestattet mit einem langfristigen Vertrag, in den Ring zurück. Dabei nahm Abdallah am Schwergewichts-Turnier teil, musste sich jedoch dem Brasilianer Guto Inocente geschlagen geben.

Wie sich herausstellte, trat Abdallah den Kampf nicht nur bereits verletzt an, sondern zog sich dabei noch einen Sehnenriss im Fuß zu, der seitdem keine Kämpfe mehr zuließ. Nun ist der 25-Jährige wieder fit und heiß darauf, Smolik zu entzaubern.

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