Kevin VanNostrand (li.) und Petchpanomrung Kiatmookao standen sich bereits 2... - Bildquelle: GloryKevin VanNostrand (li.) und Petchpanomrung Kiatmookao standen sich bereits 2018 gegenüber © Glory

München – Der New Yorker Kevin VanNostrand hat es dem Usbeken Anvar Boynazarov zu verdanken, dass er bei Glory 72 in Chicago erneut um den Glory-Titel im Federgewicht kämpfen darf. VanNostrand ersetzt Boynazarov kurzfristig als Titelherausforderer und stellt sich in der Nacht zum 24. November zum zweiten Mal dem dominanten Thailänder Petchpanomrung "The Professor" Kiatmookao (ab 2 Uhr live auf ranFIGHTING.de).

VanNostrand, ein Schwarzgurt im Kenpo Karate, ist einer der besten Kickboxer der USA. Im Dezember 2017 war er bei Glory bereits Interim-Champion im Federgewicht, als er Boynazarov bei Glory 48 zuhause in New York in nur 66 Sekunden mit einem Kniestoß zum Körper ausknockte. Allerdings verlor er den anschließenden Titelvereinigungskampf gegen den damaligen Glory-Weltmeister Robin van Roosmalen.

Im Juli 2018 lieferte VanNostrand dem Thai-Star Kiatmookao bei Glory 55 einen der härtesten Kämpfe seiner Karriere und musste sich ihm nur geteilt nach Punkten geschlagen geben. Nach Siegen über den gefährlichen Massaro Glunder sowie Ex-Champion Serhiy Adamchuk hat VanNostrand nun vor heimischem Publikum die Gelegenheit, sich bei Kiatmookao zu revanchieren und ihm den Gürtel abzunehmen.

Adamchuk will sich im Titelrennen halten

2019 war bislang nicht das Jahr von Serhiy Adamchuk. Der Ukrainer verlor im Februar einen Titelkampf gegen Kiatmookao und im Juli unterlag er VanNostrand. Nichtsdestotrotz ist er weiterhin die Nummer zwei der Glory-Rangliste im Federgewicht und hat bei Glory 72 er die Chance, sich für einen Rückkampf gegen den Sieger des Titelduells zu empfehlen.

Sein Gegner ist die Nummer neun, der unbesiegte Mexikaner Abraham Vidales, der mit einem Sieg über Adamchuk einen gewaltigen Schritt nach vorne machen kann. Unter der Woche studiert Vidales Zahnmedizin, am Wochenende sorgt er dafür, dass seine Kollegen immer genügend Patienten haben. Allein in den letzten zwölf Monaten gewann er vier Glory-Kämpfe und gehört damit zu den größten Senkrechtstartern der Eventreihe.

Menezes strebt Rückkampf gegen Meksen an

Die Brasilianerin Jady Menezes ist eine von vier Kickboxerinnen, denen es gelang, die furchterregende Glory-Weltmeisterin Anissa Meksen zu besiegen – wenn auch durch ein krasses Fehlurteil. Dass sie auch ohne die Hilfe der Punktrichter gegen Meksen bestehen kann, will die ehemalige Titelträgerin in Zukunft im Ring beweisen. Doch zunächst muss sie an der Thailänderin Chommanee Sor Taehiran vorbei, die vorhat, Menezes' vierten Platz in der Glory-Rangliste im Superbantamgewicht einzunehmen.

Der US-Amerikaner Chris Camozzi stand 19 Mal im Octagon der UFC, wurde aber 2017 nach drei Niederlagen in Folge entlassen. Anschließend schulte er vom MMA-Kämpfer zum Kickboxer um und kam bei Glory unter. Dort entschied er bislang drei von vier Kämpfen für sich und ist nun die Nummer neun der Glory-Rangliste im Halbschwergewicht. In Chicago trifft Camozzi auf seinen Landsmann Ryot "The Game Changer" Waller, der bisher einen von zwei Glory-Kämpfen gewann.

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