Benjamin Adegbuyi überraschte Kickbox-Superstar Badr Hari im Hauptkampf von ... - Bildquelle: imago sportfotoBenjamin Adegbuyi überraschte Kickbox-Superstar Badr Hari im Hauptkampf von Glory 76 © imago sportfoto

München – Nach mehreren Versuchen, die von behördlichen Auflagen und Infektionen wichtiger Kämpfer, vereitelt wurden, kam es am Samstag zum Comeback von Glory.

In den fünf Kämpfen von Glory 76 merkte man den beteiligten Athleten die lange Corona-Pause an, jeder Kämpfer zeigte vollen Einsatz und schien es nicht auf die Punktrichter ankommen lassen zu wollen.

Insbesondere Badr Hari und Benjamin Adegbuyi hatten sich für den Kampf viel vorgenommen und lieferten entsprechend ab.

Benny Adegbuyi sorgt für Sensation gegen Hari

Im Vorfeld hatten beide Schwergewichte einen Knockout angekündigt und genau so attackierten sie auch. Mit offenem Visier feuerten Hari und Adegbuyi sofort aus allen Rohren und teilten gute Treffer aus. Adegbuyi traf mit Leg Kicks und einem linken Haken, Hari antwortete mit harten Fäusten.

Adegbuyi blieb variabel und attackierte mit Kicks Unterschenkel, Körper und Kopf Haris, der sich auf seine treffsicheren Fäuste beschränkte und damit gut durch die Deckung des Rumänen kam. Gerade, als Adegbuyi die Kontrolle zu übernehmen schien, ging er nach mehreren Treffern Haris zu Boden und wurde angezählt.

Adegbuyi rettete sich in die dritte Runde und drehte dann auf. Adegbuyi ging sofort auf Hari los, ließ die Fäuste fliegen und demolierte Haris Nase, sodass sich der angeschlagene Marokkaner fast in Takedowns flüchtete.

Hari wurde angezählt und sofort wieder unter Druck gesetzt. Von einem harten Tritt zum Körper getroffen, drehte sich Hari weg, ging fast freiwillig auf die Knie und ließ sich in der Ringecke auszählen. Die Sensation für Adegbuyi, der damit das Ticket für den Titelkampf gegen seinen Trainingspartner Rico Verhoeven löste.

Cedric Doumbe dominiert im Titelkampf

Cedric Doumbe bleibt das Maß aller Dinge im Weltergewicht von Glory. Gegen den kurzfristig eingesprungenen Herausforderer Karim Ghajji zeigte der Franzose erneut seine Qualitäten und sicherte sich den dritten Knockout in Folge in einem Titelkampf.

Doumbe machte von Beginn an Druck, mit weiten Haken wollte er das vorzeitige Ende erzwingen, während Ghajji nach besten Kräften mitschlug, mit der Frequenz des Champions jedoch nicht mitgehen konnte. Zwei harte Treffer in der zweiten Runde sorgten für einen Niederschlag und leiteten Ghajjis Untergang ein.

Denn Doumbe hatte Blut geleckt und deckte Ghajji auch in der Folge mit harten Treffern. Der Herausforderer steckte viel ein, wollte aber um jeden Preis weiterkämpfen und bezahlte schmerzhaft. Zwei weitere Mal schickte ihn Doumbe auf die Bretter.

Vom ersten Niederschlag kam Ghajji noch einmal auf die Beine, nach dem zweiten innerhalb weniger Sekunden Kampfzeit ließ ihn der Ringrichter nicht mehr weiterkämpfen. Eine klare Angelegenheit für Doumbe.

Rigters sichert sich Turniersieg mit zwei Knockouts

Levi Rigters ist auch bei Glory auf dem besten Weg ins Titelrennen. Der frühere Enfusion-Champion feierte bei Glory 76 sein Debüt in der Organisation und gewann prompt das Turnier im Schwergewicht mit einem schnellen Knockout im Finale.

Denn nur wenige Sekunden dauerte der Finalkampf gegen Nordine Mahieddine, als Rigters seinen Gegner mit einem Tritt zum Körper zusammenbrechen ließ. Der zweite Knockout in zwei Turnierkämpfen.

Mahieddine hatte zuvor das Pech, im Rückkampf gegen Antonio Plazibat sogar in Verlängerung zu müssen, nachdem die Punktrichter die ersten drei Runden überraschend unentschieden werteten, obwohl Mahieddine in der ersten Runde ein harter Niederschlag gelang.

Rigters hatte im Gegensatz dazu wenig Mühe mit Marciano Bhugwandass. Der Niederländer deckte seinen kurzfristig eingesprungenen Gegner durchgehend mit Schlägen ein und beendete das Duell kurz vor Ende der zweiten Runde mit einer Rechten zum Kopf und zum Körper.

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