Ömer Solmaz (re.) steht vor einem Härtetest - Bildquelle: GMCÖmer Solmaz (re.) steht vor einem Härtetest © GMC

München – 2016 war das Jahr des Ömer Solmaz. Der junge Türke gab damals im April sein Debüt als MMA-Profi und fand sich im Januar bereits im Programm von Deutschlands Top-Organisation GMC wieder.

Dies sollte der Startschuss in ein fantastisches Jahr 2017 für den Hamburger werden, in welchem er sogar noch eine Schippe drauflegen konnte und nun bei GMC 13 (am 16. Dezember ab 17 Uhr live auf ranFIGHTING.de) vor seiner härtesten Aufgabe steht, wenn es gegen den UFC-Veteranen Taylor Lapilus um den Interims-Titel geht.

Von 0 auf 100

Potenzial sah man schon immer bei Ömer Solmaz, aber dass es so schnell Richtung Spitze gehen würde, hatten nur die größten Optimisten vermutet. Doch der junge Türke aus Hamburg hat seine Zweifler besänftigt und sich innerhalb von nur anderthalb Jahren vom Debütanten zum Top-10-Federgewicht vorgekämpft, Tendenz weiter steigend.

Nach drei schnellen Siegen gegen andere Newcomer ergriff GMC im vergangenen Winter die Chance und verpflichtete das ungeschlagene Federgewicht für die eigene Premiere in Hamburg, wo der Lokalmatador im Derby den erfahreneren Mike Engel nach Punkten bezwingen konnte.

Fast schon ein Makel in der Karriere Solmaz', schließlich konnte er alle anderen Gegner durch technischen Knockout besiegen. Sein Gesellenstück lieferte er dabei im September gegen den erfahrenen Frankfurter Marc Bockenheimer.

Drei Runden lang schenkten sich die Federgewichte nichts, bis Bockenheimer irgendwann doch unter der Wucht der Schläge einknickte. Ein starkes Ausrufezeichen und ein guter Vorgeschmack auf die Meisterprüfung in Düsseldorf, die für Solmaz im vierten GMC-Kampf den ersten Titel bedeuten soll.

Lapilus will MMA-Karriere wieder in Schwung bringen

In Taylor Lapilus steht Solmaz der bisher schwerste Gegner seiner jungen Karriere gegenüber. Der junge Franzose kämpfte sich vor drei Jahren in die UFC vor und hätte im Debüt in Schweden sogar kurzfristig auf Dennis Siver treffen sollen, die Box-Kommission erteilte ihm jedoch keine Lizenz.

Ein halbes Jahr später konnte er dann sein Können im Octagon unter Beweis stellen und in der Folge drei seiner vier UFC-Kämpfe gewinnen, darunter auch seine beiden Ausflüge nach Berlin und Hamburg.

Der 25-Jährige hat also bereits gute Erinnerungen an Deutschland und will nach seinem erfolgreichen Ausflug ins Profi-Boxen nun auch wieder im MMA durchstarten. Mit dem Interims-Titel bei GMC wäre ein guter Anfang gemacht.

Event der Superlative in Düsseldorf

Dass Solmaz und Lapilus um den Interims-Titel kämpfen, ist der Tatsache geschuldet, dass Champion Lom-Ali Eskijew Dank des Titels nun erste Erfahrungen im Ausland machen kann. Dieser Titelkampf ist dabei nur der Anfang, denn insgesamt werden in Düsseldorf gleich drei Gürtel auf dem Spiel stehen.

So werden auch die Lokalmatadore Kerim Engizek und Mohamed Grabinski ihre Gürtel im Welter- und Leichtgewicht aufs Spiel setzen und dabei auf die lautstarke Mithilfe des Publikums im Düsseldorfer Castello hoffen.

In insgesamt 14 Duellen treten hungrige Nachwuchskämpfer, erfahrene Publikumslieblinge und die Zukunft des deutschen MMAs in Düsseldorf in den Käfig. ranFIGHTING.de zeigt die Veranstaltung am 16. Dezember ab 17 Uhr live.

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