Taylor Lapilus will bei GMC 14 zum Doppel-Champion werden - Bildquelle: imago sportfotoTaylor Lapilus will bei GMC 14 zum Doppel-Champion werden © imago sportfoto

München – Taylor Lapilus wandelt weiter auf den Spuren von Conor McGregor. Genau wie der Ire in der UFC hat Lapilus bei GMC 14 (am 24. Februar ab 17 Uhr live auf ranFIGHTING.de) die einmalige Chance, Doppel-Champion einer Organisation zu werden.

Lapilus, ein natürliches Bantamgewicht, nutzte im Dezember die Chance und sicherte sich im Federgewicht den Interims-Titel gegen Ömer Solmaz nach harten fünf Runden. Nun will er gegen Farbod Nezhad auch in seiner natürlichen Gewichtsklasse den Gürtel holen.

Lapilus war auf dem Weg an die UFC-Spitze

Dass der junge Franzose GMC in den Schoß fiel, hat vor allem mit Unvermögen und den Sparmaßnahmen seitens der UFC zu tun. Lapilus zeigte nämlich von Beginn an sein großes Talent im Käfig.

Mit nur einer Niederlage in seinen ersten neun Kämpfen im Gepäck, gab er eine Woche nach seinem 23. Geburtstag sein erfolgreiches Debüt in der Königsklasse des MMA. Bereits zwei Monate später überraschte er die Konkurrenz, als er bei der UFC Fight Night in Berlin den favorisierten Japaner Ulka Sasaki K.o. schlug.

Zwar musste er im Anschluss gegen den talentierten Mexikaner Erik Perez einen Rückschlag hinnehmen, mit einem weiteren Erfolg auf deutschem Boden, in Hamburg besiegte er den Brasilianer Leandro Issa, schien ihm eine lange UFC-Karriere bevorzustehen. Doch die UFC hatte andere Pläne.

Von Mexiko über Singapur zurück nach Deutschland

Statt ihn gegen einen Gegner aus der Rangliste zu stellen, wurde Lapilus Anfang 2017 zusammen mit Dutzenden anderen Kämpfern vor die Tür gesetzt. Die UFC, die sich wieder auf ihr Kerngeschäft in den USA konzentrieren wollte, ließ die Verträge zahlreicher Europäer auslaufen, darunter auch den des Franzosen.

Glück für GMC, die sich die Dienste des erst 25-Jährigen nach einem kurzen Intermezzo als Profi-Boxer in Singapur sichern konnten. Dass er in der Pause nichts verlernt hatte, zeigte er in seinem GMC-Debüt gegen den kräftigen Türken Ömer Solmaz.

Fast fünf Runden lang biss sich der Hamburger an der Takedown-Verteidigung des Franzosen die Zähne aus, am Ende gewann Lapilus einen knappen Punktentscheid und damit den Interims-Titel im Federgewicht. Nun richtet er seinen Blick wieder auf die Gewichtsklasse, in der er sein Optimum herausholen kann.

Gegen den in neun Kämpfen unbesiegten Iraner Farbod Nezhad will Lapilus eine erfolgreiche Rückkehr ins Bantamgewicht feiern und zum ersten Doppel-Champion von GMC werden. Und wer weiß, sollte er einen seiner Gürtel irgendwann verteidigen, hätte er Conor McGregor nach zweifachem Titelgewinn und einem Box-Kampf sogar etwas voraus.

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