Can Aslaner (re.) will in die deutsche "Top 10" im Federgewicht - Bildquelle: GMC/Foto Seven SportCan Aslaner (re.) will in die deutsche "Top 10" im Federgewicht © GMC/Foto Seven Sport

München – Am 29. Juni wird erstmals Berlin der Austragungsort einer GMC-Veranstaltung und dort misst sich erneut die deutsche Elite des MMA-Sports miteinander. Mit dem Duell der Federgewichtler Sascha Sharma und Can Aslaner kommt ein echtes Highlight auf die Fight Card. Ursprünglich wollten sich die beiden Athleten bereits bei GMC 19 in München messen, aufgrund von Terminschwierigkeiten kommt es nun erst in der Hauptstadt zum Aufeinandertreffen (live auf ranFIGHTING.de).

TUF-Veteran Sharma feiert Comeback in Deutschland

Sascha Sharma zählt zu den profiliertesten Kämpfern in Deutschland. 2015 kämpfte er in der 22. Staffel der Reality-TV-Show "The Ultimate Fighter" im Team von Mega-Star Conor McGregor. Nach einem Sieg und einer Niederlage, aufgrund einer Schulterverletzung, schied der 31-Jährige aus dem Wettbewerb aus. Seither hat der studierte Kommunikationswissenschaftler in internationalen Organisationen wie der russischen M-1 Global und der indischen Super Fight League gekämpft. Umso mehr freut sich Sharma nun darauf, zum ersten Mal seit 2014 wieder in Deutschland und vor heimischem Publikum kämpfen zu können, schließlich ist er die Nummer sechs der deutschen "Top 10" im Federgewicht.

Der sportliche Erfolg war dem sympathischen Badener mit indischen Wurzeln allerdings nicht in die Wiege gelegt. Im Gegenteil, er erkrankte 2008 am Guillain-Barré-Syndrom, einer Nervenkrankheit, die ihn eine Zeitlang sogar in den Rollstuhl zwang. Er kämpfte sich zurück ins Leben und fing ein Jahr später mit dem Boxen an, später dann auch Brazilian Jiu-Jitsu und Grappling, wo er viele Erfolge einfuhr. Damit waren die besten Voraussetzungen für eine MMA-Karriere gelegt.

Can Aslaner will in die "Top 10"

Can Aslaner ist der Bruder von Ozan Aslaner, der ebenfalls regelmäßig bei GMC kämpft. Der 25-Jährige konnte bisher sechs seiner sieben Kämpfe gewinnen, den Großteil jedoch im Leichtgewicht, wo er im Frühjahr 2017 sogar ein Vier Mann-Turnier mit zwei Erstrunden-Siegen für sich entscheiden konnte. Ende 2017 feierte er dann bei GMC seine Premiere gegen den ungeschlagenen Mert Özyildirim, dem er nach Punkten unterlag – die einzige Niederlage seiner Karriere.

Der Bodenspezialist entschied sich anschließend dazu, ins Federgewicht zu wechseln, wo er sich im vergangenen Oktober mit einem eindrucksvollen Sieg über den früheren Bundesliga-Ringer Marcel Jedidi angekommen meldete. Jetzt geht der Blick weiter nach oben. Seine Stärke liegt im Bodenkampf, er erreichte vier seiner sechs Siege durch Aufgabe. Vor allem seine Würgegriffe sind brandgefährlich und von seinen Gegnern gefürchtet. Ob das gegen den BJJ-Braungurt Sharma reichen wird, zeigt sich am 29. Juni.

Mehr zu diesem Event sowie Kampfsport rund um die Uhr findest du auf ranFIGHTING.de.

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