Ömer Solmaz (re.) ist der GMC-Champion im Federgewicht - Bildquelle: Foto Seven Sport/GMCÖmer Solmaz (re.) ist der GMC-Champion im Federgewicht © Foto Seven Sport/GMC

München - Am 12. Oktober kommt Deutschlands Top-Veranstalter, die German MMA Championship, erneut nach Hamburg (live auf ranFIGHTING.de). GMC 22 wird natürlich wieder ein Schaulaufen von Top-Kämpfern und spannenden Nachwuchsathleten.

Folgende Kämpfe stehen bereits fest:

Heimspiel für Champion Solmaz

Der Hamburger Ömer Solmaz (8-1), GMC-Champion im Federgewicht, tritt vor heimischem Publikum zu seiner ersten Titelverteidigung an. Seine beiden vorherigen Titelduelle zählen zu den besten Kämpfen der GMC-Geschichte – und auch der Kampf gegen seinen ersten Herausforderer, den Frankfurter Saba Bolaghi (10-1-1), hat das Potential, GMC-Geschichte zu schreiben. Bolaghi ist mit jeweils Bronze bei der EM und Junioren-WM vermutlich der beste deutsche Ringer, der hierzulande je zum MMA gewechselt ist und ein ehemaliger GMC-Champion im Bantamgewicht. In Hamburg hat er die Chance, als zweiter GMC-Kämpfer in zwei Gewichtsklassen einen Gürtel zu halten.

Hamburger Derby im Schwergewicht

Im Schwergewicht kommt es zu einem Hamburger Derby. Dabei trifft das Top-Ten-Schwergewicht Ben Adwubi (4-1) aus dem Hamburger West Elite Fight Team auf den Kickboxer Kamran Aminzade, der in Hamburg vor heimischer Kulisse sein Profi-Debüt gibt. Aminzade tritt für das International House Of Discipline an, eine Taekwondo-Schule. Die Fahrtrichtung für den erfahrenen Standkämpfer ist also klar. Die Fäuste fliegen lassen und gegen den Youtuber Adwubi, der seinen zweiten GMC-Fight bestreitet, für eine richtige Überraschung sorgen.

Comeback eines Hamburgers

Mit Nico Villafane (4-3) geht ein weiterer Hamburger Lokalmatador im GMC-Käfig an den Start. Der 30-Jährige gibt dabei sein Comeback nach zwei Jahren Auszeit und trifft dabei auf einen alten Bekannten in David Palokaj (3-2). Die beiden kämpften schon einmal vor vier Jahren gegeneinander, damals siegte Villafane. Das will er bei seinem Comeback nun natürlich wiederholen. Doch Palokaj blieb in der Zwischenzeit nicht untätig, sondern besiegte drei Gegner vorzeitig mit Submissions auf der Matte.

Bleibt Hutaev ungeschlagen?

Seit 2014 steht der Hamburger Lom Ali Hutaev (6-0) im Cage, seitdem ist er in sechs Kämpfen ungeschlagen. Das Schwergewicht vom Gorilla Gym konnte dabei unter anderem BJJ-Ass Heiko Schönborn bezwingen. Nur eines hat er noch nie getan: über die volle Distanz gehen. Alle sechs Kämpfe beendete er in der ersten oder zweiten Runde durch technischen K.o. Ursprünglich gegen den niederländischen "Caveman" Nills van Noord eingeplant, muss sich Hutaev in Hamburg nun der Herausforderung des US-Amerikaners Leo Pla (12-8) stellen. Der 37-Jährige steht mit Unterbrechungen seit zwölf Jahren im Käfig, hat aber vier seiner letzten fünf Kämpfe verloren, den letzten gegen den späteren UFC-Kämpfer Eric Spicely. In Hamburg will Pla zurück in die Erfolgsspur.

MMA-Veteran kehrt zurück

Mit Jan Bluhm (1-1) kehrt ein MMA-Veteran zurück. 2012 startete er seine Karriere mit drei Siegen als Amateur und auch seine Profi-Karriere verlief erfolgreich. 2013 besiegelte dann aber die erste Niederlage gegen Michael Landvreugt auch das vorläufige Ende seiner MMA-Laufbahn. Jetzt will es der Hamburger noch einmal wissen und kehrt gegen Paul Omoruyi (2-0) in den Käfig zurück. Omoruyi von der Fightschool Hannover hat zwei Erstrunden-Siege durch technischen K.o.in der Tasche, den letzten im Februar dieses Jahres. Ein spannendes Match zweier Kämpfer, die es sich beide beweisen wollen. 

GMC-Champion Kostov feiert Comeback

Etwas mehr als zwei Jahre nach seinem Titelgewinn kehrt der Bulgare Dimitar Kostov (10-6), GMC-Champion im Fliegengewicht, vor heimischem Publikum in Hamburg zu GMC zurück. Im September 2017 gewann er den ersten Fliegengewichtstitel von GMC mit einem 55 Sekunden schnellen Aufgabesieg über Said Eidi. Nun tritt Kostov zu seiner ersten Titelverteidigung an. Sein Herausforderer ist der Italiener Andre Colazingari (7-3), ein Judo-Schwarzgurt, der im MMA bereits Amateur-Weltmeister wurde und sehr bodenkampfstark ist.

Dorny vor zweitem Profikampf

Die Berlinerin Julia Dorny (1-0) tritt weniger als vier Monate nach ihrem siegreichen Profidebüt zu ihrem zweiten Profikampf an. Die Judo- und Sumo-Kämpferin, die im MMA schon Amateur-Welt- und Europameisterin wurde, trifft auf eine Gegnerin, die ebenfalls viel Kampfsporterfahrung hat: die Georgierin Mariam Tatunashvili (3-1). Tatunashvili ist wie Dorny ein Judo-Schwarzgurt und hat bereits 14 Kämpfe im Profiboxen hinter sich, von denen sie allerdings nur einen gewann.

Top-Duell im Federgewicht

Im Federgewicht wird nicht nur der Titel ausgekämpft, auch zwei potentielle Herausforderer wetteifern um einen Platz an der Sonne: Mohamed Trabelsi (9-3) und Sascha Sharma (15-5). Die beiden Kämpfer aus dem Süden messen sich ebenfalls in der Hansestadt. Beide wollen dabei auf ihrem letzten Sieg aufbauen. Trabelsi wechselte Anfang des Jahres aus dem Leichtgewicht, wo er im vergangenen Jahr um den Titel von GMC kämpfte, ins Federgewicht und will auch in dieser Gewichtsklasse bald den Champion fordern. Bis dahin muss er am zähen Veteranen Sharma vorbei, der in Berlin gegen Can Aslaner nicht nur ein erfolgreiches GMC-Debüt, sondern auch ein Deutschland-Comeback nach drei Jahren auf internationalen Bühnen feiern.

Drei Lokalmatadore verstärken das Vorprogramm

Der in fünf Profikämpfen ungeschlagene Hamburger Kam Gairbekov (4-0-1), der viermal vorzeitig gewann, tritt zuhause zu seinem GMC-Debüt an. Gairbekov kämpft gegen den Münchner Chris Abdoul Kalonji Kabeya (2-0-1), der ebenfalls noch keine Profiniederlage kassierte. Abdoul debütierte im Juni 2018 bei GMC 15 mit einem Knockout gegen Peter Böhm.

Der Hamburger Amin Kuliev (2-3-1) kehrt bei GMC 22 nach zweijähriger Auszeit zurück und muss dort wieder in die Erfolgsspur finden, nachdem er seinen letzten Kampf gegen den "Top 10"-Kämpfer Neilson Pereira verlor. Sein Gegner ist der Franzose "Fabrice "Freezer" Tandrayen (2-1), der bereits seit acht Jahren aktiv ist.

Für Hamburg geht außerdem die Thaiboxerin Farida Okiko (0-0) an den Start, die vor heimischem Publikum ihr MMA-Debüt feiern wird. Sie trifft dabei auf die Frankfurterin Katharina Dalisda (0-1), die sich erst Anfang dieses Monats bei GMC 21 einen harten Kampf mit Anna Isabella Hübsch geliefert hat. Dalisda hat den Schwarzen Gürtel im Judo, es wird also ein klassisches Duell zwischen Standkämpferin und Bodenkämpferin.

Der Kampf zwischen dem Bremer Niko Serbezis (7-3-1) und dem Paderborner Can Aslaner (6-2) wurde indes von Hamburg auf die darauffolgende GMC-Veranstaltung am 9. November in Oberhausen verschoben.

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