Mohamed Trabelsi (li.) will sich die nächste Titelchance verdienen - Bildquelle: FotoSevenSport/GMCMohamed Trabelsi (li.) will sich die nächste Titelchance verdienen © FotoSevenSport/GMC

München – Für den jungen Mohamed Trabelsi (9-3) geht es dann in Hamburg darum, auch im Federgewicht seinen Weg an die Spitze fortzusetzen und bald auch in der Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm um den Titel zu kämpfen.

Ihm gegenüber steht mit Sascha Sharma (15-5) ein erfahrener Kämpfer, der sein Können bereits auf mehreren Kontinenten unter Beweis stellen konnte und im Juni bei GMC debütierte. Nun macht er seinen zweiten Kampf bei Deutschlands Top-Veranstalter (GMC 22 am 12. Oktober live auf ranFIGHTING.de).

Trabelsi will den zweiten Titelkampf

Der erst 23-jährige Trabelsi begann vor zwei Jahren, GMC im Sturm zu erobern. Zwar musste er sich in seinem Debüt noch knapp Mert Öziyldirim geschlagen geben, anschließend zeigte er jedoch, dass er Dampf in den Fäusten hatte.

Erst ging Ken Antwi-Adjei, dann der erfahrene Paata Tschapelia unter den Schlägen des Münchners schlafen. Mit zwei Knockouts gegen erfahrene Gegner durfte sich Trabelsi dann im vergangenen September in der großen Kölner Lanxess-Arena Champion Mohamed Grabinski stellen.

Dabei bezahlte der junge Kämpfer Lehrgeld. Denn der größere und kräftigere Grabinski bestimmte den Kampf über fünf Runden und fuhr einen ungefährdeten Punktsieg ein. Trabelsi zog daraus die richtigen Schlüsse und wechselte ins Federgewicht.

Hier konnte er im März ein erfolgreiches Debüt vor heimischer Kulisse und im Derby zweier Münchner Gyms den Sieg über den Portugiesen Oscar Nave feiern. Nun will er den nächsten Schritt Richtung Spitze gehen.

Sharma will den zweiten GMC-Sieg

Auf diesem wartet Sascha Sharma auf ihn. Der Kämpfer aus dem Kong’s Gym ist ein langjähriger Veteran der der deutschen Szene, der im Juni zum ersten Mal nach drei Jahren wieder in Deutschland in den Käfig stieg.

Dabei konnte sich der 32-Jährige in Berlin gegen Can Aslaner durchsetzen und kontrollierte vor allem das Geschehen auf der Matte. Auch wenn das gewünschte Finish nicht eintrat, war es ein wichtiger Sieg für Sharma, der ein Jahr zuvor in Indien eine schmerzhafte Niederlage einstecken musste.

Nun will der einstige TUF-Teilnehmer auch den nächsten aufstrebenden Jungstar auf dem Weg nach oben zum Stolpern bringen. Das nötige Rüstzeug dafür hat er. Sharma ist ein zäher und vor allem auf der Matte ein äußerst unangenehmer Gegner, der jeden Fehler bestraft.

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