Ozan Aslaner (re.) will seine Pechsträhne in Oberhausen beenden - Bildquelle: GMC/FotoSevenSportOzan Aslaner (re.) will seine Pechsträhne in Oberhausen beenden © GMC/FotoSevenSport

München – Das hatte sich Ozan Aslaner (7-3-1) vor zwei Jahren anders vorgestellt, als der damals 20-Jährige zum Senkrechtstarter von GMC wurde und sich in Windeseile in die oberen Regionen der Liga katapultierte.

Seit vergangenem Jahr klebt dem Paderborner das Pech an den Faustschützern. Drei Mal stand er im Käfig, drei Mal verließ er ihn ohne Sieg. Das soll sich am 9. November ändern, wenn Aslaner in Oberhausen bei GMC 23 auf Islam Khapilaev (6-3) trifft (GMC 23 live auf ranFIGHTING.de).

Aslaner will aus dem Tal heraus

Denn wie der mittlerweile 22-Jährige zuletzt durchklingen ließ, nagten die ausbleibenden Siege am Paderborner. Aslaner hatte 2017 nach fünf Siegen in Serie sein Debüt bei GMC gegeben und musste sich dabei dem erfahreneren Selim Agaev geschlagen geben.

Doch schon wenig später konnte Aslaner dem GMC-Publikum sein Können präsentieren. Gegen den zuvor ungeschlagenen Abdurashid Ataev landete Aslaner einen schönen Knockout durch einen Leberhaken, im Anschluss wurde der zähe Pole Rafal Lewon nach Punkten besiegt.

Damit sollte eigentlich das Tor Richtung Titel aufgestoßen werden, stattdessen unterlag überraschend Anton Mor äußerst knapp nach Punkten. Der Beginn eines Abwärtstrends, der sich im Februar mit einer Niederlage gegen Alexander Vertko in Hamburg fortsetzte und erst in Berlin abgemildert werden konnte.

Dabei zeigte Aslaner gegen Anatolij Baal den Kampf des Abends, der am Ende allerdings nur unentschieden gewertet wurde. Das Minimalziel wurde erreicht, eine weitere Niederlage vermieden, doch jetzt brennt Aslaner darauf, wieder einen Sieg zu feiern.

Islam Khapilaev kehrt zu GMC zurück

Dabei trifft Aslaner auf den Rückkehrer Islam Khapilaev. Der Tschetschene, der im mittelfränkischen Fürth trainiert, kehrt nach fast zwei Jahren zu GMC zurück und will ebenfalls eine schwarze Serie beenden.

Denn der 25-Jährige hat seine letzten beiden Kämpfe verloren. Nach seinem GMC-Debüt im Jahr 2017 gegen den späteren Interims-Champion und heutigen PFL-Kämpfer Loik Radzhabov, in dem er von einem gebrochenen Kiefer gestoppt wurde, hatte Khapilaev zwei Kämpfe in anderen Ligen gewonnen, sein Comeback bei GMC 13 endete gegen den Niederländer Brian Hooi dann in einer K.o.-Niederlage.

Anschließend verlor Khapilaev zudem seinen Gürtel bei Fair.FC, als er von Alexander Vertko ausgeknockt wurde. Nun will Khapilaev im vierten Duell bei GMC seine Bilanz in der Organisation ausgleichen, hat mit Aslaner aber einen harten Brocken vor den Fäusten.

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