GMC-Champion Kerim Engizek kehrt am 9. November zurück - Bildquelle: GMC/Foto Seven SportGMC-Champion Kerim Engizek kehrt am 9. November zurück © GMC/Foto Seven Sport

München - Am 9. November veranstaltet Deutschlands Top-Organisation, die German MMA Championship, zum ersten Mal nach Oberhausen (ab 18 Uhr live auf ranFIGHTING.de, ab 0 Uhr auf ProSieben MAXX). GMC 23 wird natürlich wieder ein Schaulaufen von Top-Kämpfern und spannenden Nachwuchsathleten.

Folgende Kämpfe stehen bereits fest:

Kerim Engizek kehrt in den Käfig zurück

Im Titelkampf von Oberhausen, dem Hauptkampf des Abends, steht Weltergewichts-Champion Kerim Engizek (14-4). Der Düsseldorfer kehrt damit nach einem Jahr Pause in den Käfig zurück und wird vom griechischen Submission-Spezialisten Leonardo Sinis (9-3-1) herausgefordert. Der "Pitbull" aus Thessaloniki hat alle neun Siege vorzeitig unter Dach und Fach gebracht. Wird Engizek in seiner dritten Titelverteidigung nun der erste Kämpfer, der ihn K.o. schlägt?

"Flying Uwe" vor zweitem MMA-Kampf

Der deutsche Unternehmer und YouTube-Star Uwe Schüder alias "Flying Uwe" (1-0) gewann im Februar bei GMC 18 sein MMA-Debüt in der ersten Runde durch technischen Knockout. Am 9. November kehrt der langjährige Kampfsportler und Kung-Fu-Schwarzgurt in den Käfig zurück und trifft auf Max Heine (0-0), der gegen ihn seinen ersten Profikampf machen wird. Heine trainiert in Frankfurt mit den GMC-Champions Christian Eckerlin und Stephan Pütz und entschied bereits zwei Amateurkämpfe in der ersten Runde für sich.

Nordin Asrih springt gegen Khapilaev ein

Der Fürther Islam Khapilaev (6-3) kämpft erstmals seit fast zwei Jahren wieder bei GMC. Nach zwei Knockout-Niederlagen in Folge geht es für den gebürtigen Tschetschenen darum, wieder auf die Siegerstraße zu finden. Nun bekommt er bei GMC 23 jedoch eine Herkulesaufgabe vorgesetzt, denn kein Geringerer als Nordin Asrih (28-10), Titelträger im Super-Leichtgewicht, springt kurzfristig bei GMC 23 ein und ersetzt den verletzten Ozan Aslaner. Asrih sicherte sich im Frühjahr gegen Ivan Musardo den Titel, hat seit acht Kämpfen nicht verloren und mit einem Kampf in der sechsten verschiedenen Gewichtsklasse einen neuen Europarekord aufgestellt. Sein Titel wird in Oberhausen nicht ausgekämpft.

"Mad" Max Coga ist zurück

Der Frankfurter Max Coga (21-6-1) wird in Oberhausen seinen dritten GMC-Kampf innerhalb von fünf Monaten bestreiten. Das Aushängeschild des MMA Spirits wird dabei dem russischen Thaiboxer Roman Avdal (13-7) gegenüberstehen. Der nächste Standexperte, der Coga fordert. Zuletzt wurde "Mad Max" vom erfahrenen griechischen Kickboxer Athinodoros Michailidis gefordert. Das Ergebnis war äußerst eindeutig, Coga ließ seinen Kontrahenten noch in der ersten Runde in einem Rear-Naked Choke abklopfen. 

Action-Kracher zwischen Jungwirth und Kartal

Im Weltergewicht kommt es zu einem Schlagabtausch zweier Standexperten, wenn Christian Jungwirth (6-2) und Erhan Kartal (9-0) aufeinander treffen. Der Bopfinger Jungwirth war bereits zwei Mal bei GMC in Aktion, besiegte den zähen David Depannemaecker und stoppte Filip Zadruzynski. Im Sommer debütierte er bei der russischen Top-Liga M-1 Global gegen den früheren UFC-Kämpfer Andreas Stahl und unterlag knapp nach Punkten. In Oberhausen trifft er auf den unbesiegten Österreicher Kartal, der sich in seinen neun Kämpfen als Kurzarbeiter einen Namen gemacht hat und nun zum ersten Mal im Ausland antritt.

Nasufovic ersetzt Xavier gegen Stoltzfus

Ursprünglich sollte der US-Amerikaner Dustin Stoltzfus (11-1) den GMC-Champion im Mittelgewicht, Christian Eckerlin, herausfordern. Doch der sagte aus gesundheitlichen Gründen ab und auch sein Ersatz Rafael Xavier fiel kurzfristig aus. Stoltzfus kämpft aber dennoch bei GMC 23, denn der Aalener Nihad Nasufovic (9-4) hat sich bereiterklärt, gegen ihn einzuspringen. Nasufovic hat 89 Prozent seiner Profikämpfe vorzeitig gewonnen und Eckerlin zuletzt einen harten Kampf geliefert. Gewinnt Nasufovic gegen Stoltzfus, könnte er sich eine weitere Titelchance verdienen.

Adorf verteidigt weiße Weste gegen Wiens

Der Oberhausener Maurice Adorf (3-0) muss auf dem Weg zu einer Titelchance im Federgewicht an Alexander Wiens (3-1-1) aus Bad Salzuflen vorbei. Adorf ist bei GMC in drei Profikämpfen ungeschlagen und erinnert von seiner Optik und seinem Kampfstil an den Superstar Conor McGregor. Das polarisierende GMC-Eigengewächs trifft zuhause auf einen Gegner, der sein GMC-Debüt verloren hat und sich nun mit einem Sieg über ihn deutschlandweit einen Namen machen will.

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