Mick Mokoyoko (li.) blickt auf zehn Jahre Erfahrung zurück - Bildquelle: GMC/Foto Seven SportMick Mokoyoko (li.) blickt auf zehn Jahre Erfahrung zurück © GMC/Foto Seven Sport

München – Vier Österreicher haben es bisher aus der Alpenrepublik bis in die UFC geschafft. Damit sich diese Zahl in den kommenden Jahren erhöht, bedarf es weiterer Veranstaltungen, die dem Nachwuchs die Gelegenheit bieten, ihr Können vor Publikum zu zeigen.

Eine der spannendsten Ligen ist dabei Innferno FC aus Innsbruck, die am kommenden Samstag in ihre vierte Runde geht (ab 19 Uhr live auf ranFIGHTING.de). Erneut stehen Nachwuchskämpfer und gestandene Veteranen im Programm, die in Innsbruck den nächsten Schritt machen wollen.

ran.de nennt fünf Gründe, warum sich das Einschalten auf jeden Fall lohnt:

1. Veteranenduell um den Titel

Im Hauptkampf von Innsbruck stehen sich zwei weitgereiste Veteranen der deutschen MMA-Szene gegenüber. Mick Mokoyoko ist ein Urgestein des Kölner Combat Clubs und feiert in Innsbruck nach zehn Jahren in deutschen Käfigen nun seine Premiere im Ausland. Dabei will Mokoyoko seine kleine Pechsträhne wieder beenden, die ihn in den letzten zwölf Monaten zwei Siege kostete. Bei We Love MMA unterlag er im Titelkampf, vor wenigen Wochen stellte er sich in Köln Rene Runge, konnte dabei den Heimvorteil jedoch nicht zum Sieg nutzen, sondern musste sich nach Punkten geschlagen geben.

In seiner Auslandspremiere bekommt es Mokoyoko mit dem Argentinier Roberto Pastuch zu tun. Der Bodenspezialist gehörte jahrelang dem Frankfurter MMA Spirit an und kämpfte in dieser Zeit unter anderem gegen UFC-Veteran Nick Hein oder den Kickboxer Leo Zulic. Vor Jahren zog er nach Wien um, wo er mittlerweile UFC-Halbschwergewicht Aleksandar Rakic betreut. Seit seinem eigenen Käfig-Comeback hat der BJJ-Spezialist fünf Kämpfe bestritten und dabei seine letzten beiden in der ersten Runde gewonnen. Nun greift der 39-Jährige nach dem Innferno-Gold.

2. Ayub Gaziev will das Gold

Im zweiten Titelkampf geht der Salzburger Ayub Gaziev an den Start. Das 29-jährige Leichtgewicht gehört nahezu zu den festen Kämpfern bei Innferno und bestreitet am Samstag seinen vierten Kampf für die österreichische Liga. Dabei musste sich Gaziev in seinem letzten Auftritt in einem Triangle Choke geschlagen geben, sorgte aber in seinen beiden anschließenden Kämpfen mit zwei Erstrundensiegen direkt für Wiedergutmachung. Nun greift er zum ersten Mal nach dem Titel bei Innferno, dabei bekommt er in Dragan Pesic einen erfahrenen Gegner, der bereits 35 Mal im Käfig und unter anderem gegen GMC-Champion Nordin Asrih, M-1-Champion Khamzat Dalgiev oder Mert Özyildirim im Käfig stand.

3. Champion Dörrer feiert Österreich-Comeback

Daniel Dörrer ist zurück in Innsbruck. Der einstige Kickbox-Weltmeister feiert nach drei Jahren sein Comeback bei Innferno, wo er 2016 per Head-Kick den Titel im Halbschwergewicht gewinnen konnte. Seitdem passierte viel bei Dörrer. Der 34-Jährige stand noch fünf Mal in Europa im Käfig, bevor er sich nach Thailand verabschiedete, wo er seitdem lebt und trainiert. Im Februar kehrte er gegen den jetzigen GMC-Champion Christian Eckerlin nach Deutschland zurück, nun feiert er auch bei Innferno sein Comeback. Dabei geht er eine Gewichtsklasse tiefer an den Start und trifft auf den tschechischen Amateurchampion Pavel Salcak.

4. Internationales Top-Duell im Federgewicht

Zu einem spannenden Duell mit internationaler Beteiligung kommt es im Federgewicht zwischen dem Bosnier Ahmed Vila und dem Brasilianer Daniel Torres. Torres stand schon zwei Mal für die polnische Top-Organisation KSW im Käfig und konnte dabei etwa den Polen Filip Wolanski bezwingen. In Innsbruck will er neuen Anlauf nehmen, wenn er auf Vila trifft. Dieser konnte bisher nur von UFC-Veteranen besiegt werden, hat aber nur einen seiner letzten vier Kämpfe gewonnen. Gegen Torres will der junge Kämpfer seinen ersten Sieg seit zwei Jahren feiern.

5. Österreichs IMMAF-Medaillengewinner im Käfig

In Innsbruck steigen auch die jungen Österreicher Florian Aberger und Bogdan Grad wieder in den Käfig. Die beiden Kämpfer aus Graz konnten in den vergangenen Jahren als Amateur einige Erfolge feiern und holten jeweils eine Bronzemedaille bei der IMMAF-Europameisterschaft. Anfang des Jahres feierten beide ihr Debüt als Profi mit einem Sieg. In Innsbruck soll es so positiv weitergehen, Aberger trifft auf den Slowenen Ivan Karacic, Grad auf den Rumänen Ion Voda.

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