Mick Mokoyoko (li.) blickt auf zehn Jahre Erfahrung zurück - Bildquelle: GMC/Foto Seven SportMick Mokoyoko (li.) blickt auf zehn Jahre Erfahrung zurück © GMC/Foto Seven Sport

München - Vor wenigen Tagen stand er noch bei der German MMA Championship im Käfig, nun zieht es den Kölner Mick Mokoyoko (8-9-1) nach Österreich. Im Hauptkampf von Innferno FC 4 in Innsbruck duelliert er sich mit dem Argentinier Roberto Pastuch (8-5) um den Innferno-Titel in der Klasse bis 74,5 Kilo (am 5. Oktober live auf ranFIGHTING.de).

Der Titelkampf ist das Aufeinandertreffen zweier echter Veteranen, beide sind bereits seit zehn Jahren im MMA aktiv. Mokoyoko trat für alle großen deutschen Eventreihen an und stand schon mit GMC-Champion Kerim Engizek und Anatolij Baal im Käfig. Zuletzt unterlag der 38-Jährige dem aufstrebenden Rene Runge am 7. September bei GMC 21 in seiner Heimatstadt Köln.

Pastuch ist ein BJJ-Schwarzgurt, arbeitete bereits beim MMA Spirit in Frankfurt als Trainer und ist mittlerweile beim Gym 23 in Wien angekommen, wo er den UFC-Star Aleksandar Rakic betreut. In Deutschland unterlag er dem späteren UFC-Kämpfer Nick Hein bei Respect FC, fuhr aber einen vorzeitigen Sieg über Kickbox-Weltmeister Leo Zulic ein. Im vergangenen Jahr gewann Pastuch zweimal in Folge in der ersten Runde.

Kickbox-Weltmeister Daniel Dörrer wieder in Aktion

Nach der Niederlage gegen Christian Eckerlin bei GMC 18 im Februar dieses Jahres will Daniel Dörrer (7-8) am 5. Oktober in die Erfolgsspur zurückkehren, wenn er auf den Tschechen Pavel Salcak 1-4) trifft.

Die Innferno Fighting Championship ist für Dörrer ein gutes Pflaster, denn dort gewann er bereits 2016 mit einem atemberaubenden Kopftritt den Titel im Halbschwergewicht. Der 34-Jährige aus Ellwangen, der mittlerweile in Thailand lebt, erzielte alle seine Siege durch Knockout.

Philipp Haarburger kehrt zurück

Mit dem Freiburger Philipp Haarburger (3-1) feiert bei der Innferno Fighting Championship ein vielversprechendes Nachwuchstalent sein Comeback. Haarburger wird im MMA von dem deutschen MMA-Veteranen Gregor Herb trainiert, seinen Background hat er aber im Kickboxen. Dort wurde der 24-Jährige dreimal Amateur-Weltmeister und war Mitglied der deutschen Nationalmannschaft. Aus gemeinsamen WKU-Zeiten ist er gut mit Glory-Neuling Michael Smolik befreundet und trainiert hin und wieder noch mit ihm.

Im vergangenen Oktober bestritt Haarburger innerhalb von zwei Wochen zwei Profikämpfe, von denen er einen durch Aufgabe gewann und einen verlor. In Innsbruck tritt er gegen den Rosenheimer Rinor Gashi (0-0) an, der sein Profidebüt gibt, aber als Amateur eine makellose Bilanz von drei Siegen in drei Kämpfen hat.

Historischer Titelkampf im Bantamgewicht

Die Deutsche Katharina Lehner sollte am 5. Oktober im Bantamgewicht bis 61 Kilo um den ersten Frauentitel der Innferno Fighting Championship kämpfen, doch sie verletzte sich am Training. Derzeit wartet ihre ursprüngliche Gegnerin Clara Ricignuolo (4-2) noch auf eine neue Herausforderin. Die 22 Jahre junge Französin ist eine Muay-Thai-Spezialistin und knockte bereits drei Gegnerinnen in der ersten Runde aus.

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