Karol Bedorf (re.) konnte den Schwergewichts-Titel nicht zurückerobern - Bildquelle: KSW MMAKarol Bedorf (re.) konnte den Schwergewichts-Titel nicht zurückerobern © KSW MMA

München – Wenn KSW die polnische Heimat verlässt, dann mit einem Mega-Programm. In der Londoner SSE Arena gibt es daher bei KSW 45 wieder einiges zu sehen (am 6. Oktober ab 21 Uhr live auf ranFIGHTING.de).

ran.de nennt fünf Gründe, warum sich das Einschalten auf jeden Fall lohnt:

1. Roberto Soldic will Revanche

Vor knapp einem Jahr krönte sich Roberto Soldic zum Weltergewichtskönig bei KSW. Der Düsseldorfer verprügelte dabei Borys Mankowski drei Runden lang, bis der Titelverteidiger genug hatte und nicht mehr weitermachen wollte oder konnte.

Doch bereits im nächsten Kampf war Soldic seinen Gürtel wieder los. Gegen den Südafrikaner Dricus Du Plessis begann der Kroate stark, schickte Du Plessis zu Boden, doch beenden konnte er das Duell nicht. Stattdessen lief er in der zweiten Runde in einen linken Haken und ging selbst K.o. Nun will der "Robocop" im direkten Rückkampf Revanche.

2. Bedorf fordert Schwergewichtschampion De Fries

Ungewohnte Situation für Karol "Coco" Bedorf. Der Pole war lange Zeit Champion bei KSW und verteidigte den Titel vor heimischer Kulisse. Vor zwei Jahren dann der große Schock. Als hoher Favorit in den Kampf gegangen, wurde er vom Brasilianer Fernando Rodrigues Jr. kalt erwischt und ging in der ersten Runde K.o.

Nun will Bedorf wieder auf den Thron zurück. Im Mai setzte er sich spielerisch gegen Strongman Mariusz Pudzianowski durch und schüttelte seinen Ringrost nach seiner Knieverletzung ab, jetzt soll der Titel folgen, den im April überraschend Phil De Fries gewann, der in London Heimvorteil genießt.

3. Rapper vs. Fitness-Star

Wer nicht nur hochklassigen Sport, sondern auch Chaos im MMA genießt, für den ist KSW derzeit das Maß aller Dinge. Denn immer wieder wagen polnische Stars aus anderen Bereichen der Unterhaltungsindustrie den Weg in den Käfig, um sich zu beweisen. Bereits zum vierten Mal steht Pawel Mikolajuw alias Rapper "Popek Monster" nun auf der Matte.

Der 39-Jährige bekommt es mit dem Düsseldorfer Fitness-Model Erko Jun zu tun. Jun schlug in seinem Debüt bereits Schauspieler Tomasz Oswiecinski K.o., folgt nun das Schwergewichts-Monster der polnischen Rap-Szene?

4. Wer wird Khalidovs Nachfolger?

Im Mittelgewicht wird in diesem Jahr ein neuer Champion gesucht, nachdem Mamed Khalidov seinen Gürtel für vakant erklärte. Vier Kämpfer bewerben sich um seine Nachfolge. In Scott Askham trifft ein langjähriger UFC-Kämpfer im Hünen-Duell auf den polnischen "Giant" Marcin Wojcik.

Und Ex-Champion Michal Materla, der von Khalidov nach Jahren als Champion entthront wurde, trifft auf den polnischen Nationalhelden Damian Janikowski, der 2012 Bronze bei den Olympischen Spielen im griechisch-römischen Stil errang.

5. UFC-Veteranen unter sich

Thiago Silva ist wieder da. Der Brasilianer stand viele Jahre lang in der UFC den besten Kämpfern des Halbschwergewichts gegenüber und kämpfte gegen Lyoto Machida oder Alexander Gustafsson. Nun springt der 35-Jährige kurzfristig bei KSW ein und trifft auf James McSweeney.

Der Schwergewichts-Kickboxer will in seiner Geburtsstadt auch einen zweiten Anlauf auf den KSW-Titel nehmen, nachdem er im ersten Versuch Bedorf vor zwei Jahren unterlag. Der 37-Jährige ist ein Action-Garant, von seinen 31 Kämpfen gingen nur zwei über die komplette Kampfzeit.

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