Enriko Kehl (li.) bleibt MFC-Weltmeister im K-1 - Bildquelle: imago/Christian SchroedterEnriko Kehl (li.) bleibt MFC-Weltmeister im K-1 © imago/Christian Schroedter

München/Frankfurt – Der Erfurter Enriko Kehl ist weiterhin MFC-Weltmeister in der Klasse bis 72,5 Kilo. Bei der Mix Fight Championship 25 in der Fraport-Arena in Frankfurt besiegte er den Dänen Mohammed El-Mir durch technischen Knockout und behielt damit seinen WM-Titel (re-live auf ranFIGHTING.de).

Kehl schickte El-Mir bereits nach der Hälfte der ersten Runde mit einem Leberhaken in den Ringstaub. El-Mir stand wieder auf und ging mit Kehl in den offenen Schlagabtausch. Der Titelverteidiger setzte El-Mir weiter unter Druck, aber der überstand den ersten Durchgang.

Kehl ging in der zweiten Runde kontinuierlich nach vorne und attackierte mit Schlägen und Kniestößen. Er stellte El-Mir in der Ringecke und schlug ihn mit einem linken Haken nieder – der Ringrichter zählte El-Mir an, aber der Herausforderer schaffte es nicht mehr rechtzeitig auf die Beine zurück.

Juri Kehl verabschiedet sich mit Titelverteidigung

Juri Kehl, der jüngere Bruder von Enriko, bestritt bei der Mix Fight Championship 25 seinen Abschiedskampf. Gegen den Kanadier Jason Hinds verteidigte er seinen WM-Titel nach Full-Muay-Thai-Regeln in der Klasse bis 70 Kilo mit einem einstimmigen Punktsieg. Kehl war drei Runden lang der aktivere und effektivere Kämpfer. Seinen besten Moment hatte er im zweiten Durchgang, als er Hinds mit seiner Spezialität, dem eingedrehten Ellenbogenstoß, spektakulär von den Beinen holte.

Danyo Ilunga unterliegt UFC-Veteranen

Vier Monate nach dem knapp verlorenen Titelkampf bei GLORY verpasste es Danyo Ilunga, auf die Siegerstraße zurückzukehren. Der Halbschwergewichtler aus Waldbröl, mit 15 Auftritten der erfahrenste GLORY-Kämpfer aus Deutschland, musste sich dem UFC-Veteranen James McSweeney in einem Schwergewichts-Duell vorzeitig geschlagen geben.

McSweeney schlug Ilunga in der ersten Runde mit einer Linken nieder, aber dann verließ ihn zunehmend die Kondition. Ilunga kam in der zweiten Runde stark zurück und drängte den müden Engländer in die Defensive. In der dritten Runde machte Ilunga weiter Tempo und landete die klareren Treffer, aber dann knockte McSweeney ihn aus dem Nichts mit einer Spinning Backfist aus.

Enttäuschender Abend für deutsche Kickboxer

Die Kehl-Brüder haben ihre Aufgaben in Frankfurt pflichtgemäß erfüllt, aber zuvor verließen einige ihrer Landsleute den Ring als Verlierer. Der Tschetschene Arbi Emiev sorgte in der zweiten Runde mit einer Links-Rechts-Kombination dafür, dass die Ecke von Sebastian Mendez das Handtuch warf. Der Türke Atakan Arslan besiegte Roman Hein einstimmig nach Punkten und der Bosnier Arian Sadikovic erkämpfte sich gegen Sergej Braun einen geteilten Punktsieg.

Event verpasst? Die komplette Veranstaltung kannst du dir re-live auf ranFIGHTING.de ansehen.

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