Enriko Kehl (li.) stieg zuletzt nur einmal im Jahr zuhause in den Ring - Bildquelle: imago sportfotoEnriko Kehl (li.) stieg zuletzt nur einmal im Jahr zuhause in den Ring © imago sportfoto

München – Die Mix Fight Championship kehrt am 7. Dezember nach Frankfurt zurück (live auf ranFIGHTING.de). Bei MFC 27 steigt der deutsche Kickbox-Star Enriko Kehl in den Ring und es finden international besetzte Vier-Mann-Turniere im Schwergewicht und Mittelgewicht statt, die einen Abend voller Kickbox-Action versprechen.

Diese Kämpfe stehen derzeit fest:

Vier-Mann-Turnier im Schwergewicht

Das Teilnehmerfeld des internationalen Schwergewichtsturniers kann sich sehen lassen. Im ersten Halbfinale kämpft der Schweizer Enver "The Iron Bull" Sljivar, amtierender WKU-Weltmeister, gegen den Niederländer Ismael "Mr. Pain" Londt, der schon auf der ganzen Welt gekämpft hat. Londt gewann die WM-Titel von SuperKombat und IPTA, er stand mit lebenden Legenden wie Mirko "Cro Cop" Filipovic und Badr Hari im Ring, entschied ein Contender-Turnier von Glory für sich und hat den heutigen Glory-Champion Rico Verhoeven bezwungen.

Das zweite Halbfinale bestreiten der Engländer James "Sledgehammer" McSweeney und der Türke Murat "The Butcher" Aygün. McSweeney kämpfte im MMA bereits bei ONE Championship und in der UFC, zuvor gewann er im Muay Thai mehrere WM- und EM-Titel. Vor einem Jahr schlug er Danyo Ilunga bei MFC 26 mit einer Spinning Back Fist K.o. Aygün hingegen wurde in den letzten Jahren ISKA- und WLF-Weltmeister und krönte sich bereits 2016 zum MFC-Champion.

Enriko Kehl vs. Andrej Kedves

Der Erfurter Enriko "The Hurricane" Kehl ist einer der besten Kickboxer aus Deutschland, er hielt bereits mehrere WM-Titel und gewann den World Grand Prix von K-1 MAX. Nach drei Kämpfen bei der ONE Championship kehrt Kehl in seine Heimat zurück. Seit 2014 steigt er traditionell nur einmal im Jahr in Deutschland in den Ring, beim Dezember-Event der Mix Fight Championship.

Dort ist er in den letzten fünf Jahren unbesiegt. In Frankfurt trifft er auf Andrej Kedves, der den verletzten Dänen Niclas "The Destroyer" Larsen ersetzt. 

Vier-Mann-Turnier im Mittelgewicht

Auch das internationale Mittelgewichtsturnier ist stark besetzt. Im ersten Halbfinale steht Sergej Braun aus dem hessischen Fulda, ein fünffacher Weltmeister im K-1, dem Polen Lukasz Plawecki gegenüber, der ebenfalls mehrere WM-Titel hält und schon bei Glory kämpfte.

Im zweiten Halbfinale trifft der Frankfurter Samir Al Mansouri, der Thaibox-Coach des renommierten MMA Spirit, auf den Kameruner Brice Kombou, einen WFMC-Weltmeister, der sich im Juni bei MFC 26 dominant gegen Jerome Heinz durchsetzte.

Die Superfights

Im Schwergewicht kommt es zum Rückkampf zwischen dem Kasseler Sergiu "Pedale" Calin und dem Niederländer Deji "Mad Dog" Kalejaiye. Calin schlug Kalejaiye bei MFC 26 mehrfach nieder und fügte ihm einen Cut über dem Auge zu, der für den Kampfabbruch sorgte. Bei ihrem zweiten Aufeinandertreffen sollen der Ringrichter oder die Punktrichter über den Sieg entscheiden und nicht der Ringarzt.

Der Engländer Kevin Ward, der im K-1 unter anderem die WM-Titel von ISKA und WKA hielt, duelliert sich mit dem Türken Atakan Arslan, der nicht nur WMC- und IFMA-Weltmeister im Muay Thai war, sondern auch 2016 die türkische Ausgabe der TV-Show "Survivor" gewann und nebenbei als Schauspieler arbeitet.

Zuletzt misst sich der Niederländer Darryl Sichtman, der schon bei Kunlun und in der WFL antrat, mit Akam Tagareh.

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