Michael Smolik hat eine Profibilanz von 30-0 mit 23 Knockouts - Bildquelle: imago sportfotoMichael Smolik hat eine Profibilanz von 30-0 mit 23 Knockouts © imago sportfoto

München – Mohamed Abdallah, Kickbox-Weltmeister und Glory-Veteran, wirft Michael Smolik immer wieder vor, er würde nur gegen schwache Gegner antreten und seine Bilanz aufpolieren. Smolik, selbst ein Kickbox-Weltmeister, fühlt sich davon persönlich angegriffen und will die Angelegenheit klären – gerne auch in einem MMA-Kampf.

Im Schlagwort-Podcast der ranFIGHTING-Kommentatoren Mark Bergmann und Andreas Kraniotakes sagte Smolik mit einem Lachen: "Vielleicht können wir uns ja im Cage treffen. Ein MMA-Debüt von beiden. Ich habe Mega-Bock, gegen ihn zu kämpfen. Ich hatte ja nie ein persönliches Problem mit ihm. Aber mittlerweile ist es so – und das find ich traurig – dass ich ein persönliches Problem mit ihm habe."

MMA-Sparring mit GMC-Kämpfer

Vor einigen Wochen sorgte Smolik in Kampfsportkreisen für Furore, als er sich UFC-Präsident Dana White öffentlich vorstellte und um ein Gespräch bat. "Ich finde MMA natürlich interessant. Das ist das Nonplusultra, da muss man einfach alles können", so Smolik über seine Ambitionen. „Ich trainiere tatsächlich schon länger etwas MMA mit.“

Neulich testete der 27 Jahre alte Modellathlet seine neuerworbenen Fähigkeiten sogar erstmals beim MMA-Sparring – mit Nihad Nasufovic, der am 23. März bei GMC 19 in München gegen Christian Eckerlin um den vakanten GMC-Titel im Mittelgewicht kämpft (ab 18 Uhr live auf ranFIGHTING.de).

Kein spontanes MMA-Debüt

Smolik würde für ein MMA-Debüt laut eigener Aussage zwischen sechs Monaten und anderthalb Jahren spezifische Vorbereitung benötigen – schließlich umfasst dieser Sport neben Kickboxen auch Ringen und Bodenkampf.

"Ich bin nicht abgeneigt, sagen wir es mal so", meinte Smolik. "Ich mache schon etwas länger Grappling und meine Grappling-Skills sind gar nicht so schlecht, wie alle denken. Die Defense ist gut, im Angriff weiß ich eben nicht, was ich machen soll. Ich kann das noch gar nicht einschätzen, aber habe den Glauben daran: Nichts ist unmöglich."

Seinen nächsten Kampf bestreitet Smolik wie gewohnt im Ring. Am 28. März verteidigt er seinen WKU-WM-Titel beim Steko‘s Fight Club in München gegen den Duisburger Vladimir Tok (ab 23:30 Uhr live auf Kabel eins).

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