Enriko Kehl (li.) will den Rückkampf gegen Giorgio Petrosyan - Bildquelle: ONE ChampionshipEnriko Kehl (li.) will den Rückkampf gegen Giorgio Petrosyan © ONE Championship

München – Am Samstag feierte Enriko Kehl in Beijing seinen zweiten Sieg, als er Armen Petrosyan in der zweiten Runde technisch K.o. schlug. Nun hat der Kickboxer aus Wetzlar den Blick auf den großen Bruder gerichtet.

Nachdem sich die beiden bereits einmal im Ring gegenüberstanden, hofft Kehl nach seiner Leistung von Beijing auf einen Rückkampf gegen die italienische Ikone Giorgio Petrosyan.

Kehl fordert den Rückkampf gegen Petrosyan

"Ich wollte das schon am Samstag nach meinem Sieg über Armen Petrosyan machen, aber man gab mir keine Chance, es im Ring zu tun", so Kehl auf Instagram. "Ich fordere hiermit Giorgio Petrosyan zum Rückkampf heraus. Wir haben 2015 schon einmal in seiner Heimat Italien gekämpft. Es war ein enger Kampf und er hat durch den Heimvorteil gewonnen."

Kehl und der gebürtige Armenier standen sich dabei in Mailand bei der italienischen Kickbox-Liga Oktagon im Ring gegenüber. Petrosyan bestritt dabei seinen zweiten Kampf seit der Rückkehr von einer einjährigen Pause im Anschluss an seine Niederlage bei Glory. Dabei begann der Deutsche stark, bis Petrosyan den frühen Rückstand aufholen und mit klareren Treffern das Ruder herumreißen konnte.

Im letzten Durchgang startete Kehl wiederum eine Aufholjagd, die zu einem Unentschieden auf einem der drei Punktezetteln führte, während die anderen beiden Punktrichter das Duell für den Lokalmatador werteten.

"Jetzt, wo ich seinen Bruder besiegt habe, könnte uns ONE auf neutralem Boden die Möglichkeit zum Rückkampf bieten. Ich hoffe, dass ONE mir diese Chance bietet und Giorgio den Kampf annimmt", so Kehl weiter.

Petrosyan gewann den Kickbox-Grand Prix

Sollte ONE auf das Angebot des Hurricanes eingehen, könnte er damit einen weiteren Rückkampf von seiner Liste streichen. Kehl nahm im Sommer am großen Grand Prix von ONE teil und hoffte dabei auf Revanchen gegen Petrosyan, Yodsanklai oder Dzhabar Askerov.

ONE erfüllte ihm in der ersten Runde mit einer Paarung gegen Askerov den Wunsch, der 27-Jährige konnte jedoch auch den dritten Kampf gegen den Dagestaner nicht für sich entscheiden. Askerov schied anschließend im Halbfinale gegen Yodsanklai-Bezwinger Samy Sana aus.

Im Finale triumphierte dann Turnierfavorit Petrosyan mit einem Punktsieg. Da es nicht zum Traumfinale gegen Yodsanklai kam, der in Beijing eine überraschend klare Niederlage einstecken musste, könnte nun Enriko Kehl der Nutznießer werden und den 33-Jährigen zum zweiten Mal herausfordern.

Kampfsport rund um die Uhr findest du auf ranFIGHTING.de.

Du willst die wichtigsten Kampfsport-News, Videos und Daten direkt auf Deinem Smartphone? Dann hole Dir die neue ran-App mit Push-Notifications für Live-Events. Erhältlich im App-Store für Apple und Android.