Enriko Kehl hat mit mehreren Grand-Prix-Teilnehmern noch eine Rechnung offen - Bildquelle: imago sportfotoEnriko Kehl hat mit mehreren Grand-Prix-Teilnehmern noch eine Rechnung offen © imago sportfoto

München – Bereits vor zwei Wochen hatte Enriko Kehl im Schlagwort Podcast seine Teilnahme am Kickbox-Turnier von ONE Championship angekündigt, das am 17. Mai in Singapur beginnt. Mit einem starken Sieg über Liam Nolan hatte der Polizist das Ticket für das hochklassig besetzte Turnier gelöst.

Nun stehen auch die weiteren Kämpfer fest. Neben Kehl nehmen Giorgio Petrosyan, Dzhabar Askerov, Samy Sana, Andy Souwer und die Thailänder Yodsanklai Fairtex, Jo Nattawut und Petchmorrakot am Grand Prix teil, der den ersten ONE-Champion küren soll.

Kehl hofft darauf, einen alten Bekannten wiederzusehen. Denn von den sieben möglichen Gegnern der ersten Runde standen drei bereits mit ihm im Ring. Der 27-Jährige hat dabei in jedem Fall die Chance zur Wiedergutmachung und hofft auf Duelle auf neutralem Boden.

Kehl kennt Yodsanklai, Petrosyan und Askerov bereits

In der Vergangenheit wagte sich Kehl stets als Auswärtsfahrer in die Höhle der Löwen. In Italien kämpfte er gegen Kickbox-Ikone Giorgio Petrosyan, in China gegen den Thailänder Yodsanklai und in Russland zwei Mal gegen Dzhabar Askerov.

Die Niederlagen für Kehl waren meist sehr knapp und nicht immer unumstritten. "Ich habe immer auswärts gekämpft und wenn es an die Punktrichter geht, macht sich da manchmal einfach der Heimvorteil bemerkbar", sagte Kehl etwa im Podcast.

Askerov war dabei der einzige dieser drei, der ihn vorzeitig besiegen konnte. Umso größer ist der Wunsch Kehls nach einem erneuten Aufeinandertreffen mit dem 33-jährigen Dagestaner im Turnier von ONE Championship.

Alle gegen Petrosyan

Nicht die einzigen möglichen Rückkämpfe im Turnier. Der Franzose Sana unterlag genau wie Kehl oder Souwer schon Yodsanklai und vor zwei Monaten dessen Landsmann "Smokin" Jo Nattawut. Der musste wiederum im vergangenen Jahr gegen Petrosyan eine Niederlage einstecken.

Der Italiener geht als Favorit in den Grand Prix, konnte in 95 Kämpfen nur zwei Mal besiegt werden, das letzte Mal vor fünfeinhalb Jahren bei Glory von Andy Ristie. Der 33-Jährige hat zudem die Hälfte des Turnierfeldes bereits besiegt.

Gegen wen sich Kehl, Petrosyan und Co. im Viertelfinale des hochkarätig besetzten Turniers beweisen müssen, steht zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest.

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