Kayla Harrison (li.) war mit ihrer Leistung nicht zufrieden - Bildquelle: Ryan Loco/PFLKayla Harrison (li.) war mit ihrer Leistung nicht zufrieden © Ryan Loco/PFL

München/New York – Nach drei vorzeitigen Siegen zum Start ihrer Profikarriere musste Kayla Harrison beim Saisonauftakt der PFL erstmals über die volle Distanz gehen. Im Hauptkampf von PFL 1 in New York fuhr die Judo-Olympiasiegerin gegen die Brasilianerin Larissa Pacheco einen dominanten und einstimmigen Punktsieg (30:25, 30:27, 30:27) ein (re-live auf ranFIGHTING.de).

Harrison verbrachte fast den ganzen Kampf in der Oberlage auf dem Boden und bearbeitete Pacheco mit Schlägen. In den Phasen, in denen sie im Stand kämpften, landete Pacheco hingegen gute Treffer. Die ehemalige UFC-Kämpferin war insofern eine gute Bewährungsprobe für Harrison, die für ihren Sieg drei Punkte bekam.

Die Tabellenführung im Leichtgewicht der Frauen ging derweil an die kanadische UFC-Veteranin Sarah Kaufman, die erfahrenste Teilnehmerin. Sie benötigte nur 2:22 Minuten, um die Kalifornierin Morgan Frier in der ersten Runde mit einem Arm Triangle Choke zur Aufgabe zu zwingen. Für den Erstrundensieg erhielt Kaufman sechs Punkte.

Magomedkerimov baut Siegesserie aus

Der Dagestaner Magomed Magomedkerimov, Vorjahressieger im Weltergewicht, erkämpfte sich ebenfalls sechs Punkte. Er bestimmte die Auseinandersetzung mit dem UFC-Veteranen John Howard in der ersten Runde auf dem Boden und ließ ihn dann nach 4:54 Minuten in einem Guillotine Choke abklopfen. Es war sein sechster Sieg im sechsten PFL-Kampf.

Einen noch schnelleren Erfolg erzielte der Schwede Sadibou Sy gegen den amerikanischen Ureinwohner David Michaud. Sy traf Michaud nach 17 Sekunden mit einem Leberkick und führte so den Kampfabbruch durch den Ringrichter herbei.

Cooper gewinnt hawaiianisches Familienduell

Ray Cooper III, Vorjahresfinalist im Weltergewicht, hat es persönlich genommen, dass sein Cousin Zane Kamaka bei der PFL unterschrieb und somit ein Konkurrent im Kampf um den Millionengewinn wurde. Dafür wollte er ihm eine Lektion erteilen und forderte von der PFL ein direktes Duell gegen ihn, gleich zu Beginn der neuen Saison.

Cooper griff Kamaka in der ersten Runde aus der Oberlage mit Schlägen an, aber der erwies sich als zäher Kontrahent und gab nicht auf. In der zweiten Runde hielt sich Cooper weiter an seine Strategie. Mit Schlägen erarbeitete er sich die Back-Mount-Position und von dort aus zwang er Kamaka nach 4:29 Minuten mit einem Rear Naked Choke zur Aufgabe. Mit diesem Zweitrundensieg verdiente sich Cooper fünf Punkte, sodass er in der Tabelle nun hinter Magomedkerimov und Sy steht.

Event verpasst? Die komplette Veranstaltung kannst du dir re-live auf ranFIGHTING.de ansehen.

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