Magomed Magomedkerimov (li.) ist PFL-Champion im Weltergewicht - Bildquelle: PFLMagomed Magomedkerimov (li.) ist PFL-Champion im Weltergewicht © PFL

München – 72 Sportlerinnen und Sportler kämpfen bei der Professional Fighters League in sechs Gewichtsklassen um jeweils eine Million Preisgeld. Für die Weltergewichtler und die Leichtgewichtlerinnen steht nun der zweite Vorrundenkampf an, mit dem sie ihr Ticket in die Playoffs lösen können.

Bei PFL 4 in Atlantic City steigen unter anderem der Vorjahressieger Magomed Magomedkerimov, der Vorjahresfinalist Ray Cooper III sowie die Olympiasiegerin Kayla Harrison und die UFC-Veteranin Sarah Kaufman in den Käfig (ab 1 Uhr live auf ranFIGHTING.de).

ran.de nennt fünf Gründe, warum sich das Einschalten auf jeden Fall lohnt:

1. Magomedkerimov auf dem Weg zur zweiten Million

Der Dagestaner Magomed Magomedkerimov (24-5) ist einer der dominantesten Kämpfer in der PFL und einer der besten Weltergewichtler außerhalb der UFC. Er gewann sechsmal in Folge in der PFL und fuhr 2018 den ersten Millionengewinn ein. Mit 18 vorzeitigen Siegen ist er ein Garant für ein Spektakel im Käfig – seine Auftritte sollte man nicht verpassen.

Im Hauptkampf von PFL 4 trifft Magomedkerimov auf den seit acht Duellen ungeschlagenen Boxer Chris "The Action Man" Curtis (21-5), der seinem Spitznamen stets alle Ehre macht. Beide haben einen fanfreundlichen Kampfstil und werden den Zuschauern sicher auch in Atlantic City einen Wow-Moment bescheren.

2. Der Erste kämpft gegen den Zweiten

Im Weltergewicht steht derzeit allerdings nicht Magomedkerimov an der Tabellenspitze, sondern der Schwede Sadibou Sy (8-4-1) und der Brasilianer Glaico Franca (20-5), Sieger der UFC-Reality-Show "TUF Brazil 4". Sie gewannen ihren ersten Vorrundenkampf noch schneller als Magomedkerimov und stehen sich nun bei PFL 4 im direkten Duell gegenüber.

Den Platz in den Playoffs dürften sie bereits sicher haben, aber jetzt geht es darum, sich einen kleinen psychologischen Vorteil gegenüber Magomedkerimov und ihren anderen Konkurrenten zu verschaffen, indem sie als Tabellenführer in die nächste Runde einziehen.

3. Kayla oder Kaufman?

Die zweifache Olympiasiegerin im Judo, Kayla Harrison (4-0), ging als Favoritin ins Millionenturnier der Frauen. Aber nach dem ersten Vorrundenkampf, den sie "nur" nach Punkten gewann, steht nicht sie an der Tabellenspitze, sondern die ehemalige UFC-Kämpferin Sarah Kaufman (21-4), die ebenfalls als potentielle Turniersiegerin gehandelt wurde.

Im Leichtgewicht der Frauen kommen lediglich vier von acht Teilnehmerinnen weiter, weswegen sich Harrison und Kaufman bei PFL 4 keine Niederlage leisten dürfen. Harrison bekommt es mit der Ex-Soldatin Morgan Frier (4-2) zu tun, Kaufman tritt gegen die brasilianische Bodenkämpferin Roberta Samad (5-1) an. Nur wer gewinnt, ist garantiert in den Playoffs.

4. Coopers Streben nach Revanche

Der Hawaiianer Ray Cooper III (18-6) unterlag Magomedkerimov im vergangenen Jahr im Weltergewichtsfinale und will sich 2019 unbedingt revanchieren. Dafür fertigte er sogar seinen eigenen Cousin Zane Kamaka im ersten Vorrundenkampf ab. Die Playoffs sind für ihn in greifbarer Nähe, aber sein Gegner John Howard (27-15-1) braucht nach seiner Niederlage im ersten Kampf unbedingt einen Sieg, um in die Playoffs zu gelangen.

Ein Gegner, der unter Druck steht, kommt Cooper gelegen, denn solche Kämpfer gehen oft unvorsichtiger und rücksichtsloser vor. Daraus entstehen Lücken, die jemand mit Killerinstinkt erbarmungslos ausnutzen kann. Dass er diesen Killerinstinkt hat, beweist Cooper mit 18 vorzeitigen Siegen und dem schnellsten Knockout der PFL-Geschichte.

5. Wer zieht in die Playoffs ein?

Im Weltergewicht schaffen acht von zwölf Teilnehmern den Sprung in die Playoffs, aber bisher haben nur sechs von ihnen Punkte gesammelt. Das heißt, dass noch fast alles offen ist. Selbst diejenigen, die ihren ersten Kampf verloren haben, können weiterkommen, wenn sie ihren zweiten Kampf in der ersten oder zweiten Runde gewinnen.

Aus diesem Grund sind auch die Duelle zwischen Andre Fialho und Zane Kamaka, zwischen Handesson Ferreira und David Michaud sowie zwischen Bojan Velickovic und Joao Zeferino von großer Bedeutung. Ein schneller Sieg in der ersten Runde kann die komplette Tabelle noch einmal auf den Kopf stellen.

Mehr zu diesem Event sowie Kampfsport rund um die Uhr findest du auf ranFIGHTING.de.

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