Valdrin Istrefi (unten) scheidet aus dem PFL-Turnier aus - Bildquelle: Ryan Loco/PFLValdrin Istrefi (unten) scheidet aus dem PFL-Turnier aus © Ryan Loco/PFL

München – Es hat nicht sollen sein für den Liechtensteiner Valdrin Istrefi. Das Schwergewicht hatte in der zweiten PFL-Saison darauf gehofft, dass sich die Geschichte wiederholt. Im vergangenen Jahr hatte er im ersten Duell gegen einen Ringer verloren und sich dann mit einem technischen Knockout im zweiten Kampf noch das Ticket für die Playoffs gesichert.

Auch die zweite Saison begann mit einer Niederlage gegen den einstigen Europameister im Freistilringen Ali Isaev. Doch anstatt mit einem Knockout den Einzug in die Playoffs zu feiern, war es am Ende Istrefi, der gestoppt wurde.

Denn schon in der ersten Runde musste das "Beast" gegen Mo De’Reese die Segel streichen. Der Amerikaner ging bei einer Sequenz mit weiten Schwingern nach vorne und erwischte Istrefi an der Schläfe, der davon auf die Matte taumelte.

De’Reese ging sofort mit Schlägen hinterher, traf dabei auch den Hinterkopf, während sich Istrefi zusammenkauerte, bis der Ringrichter einschritt und den Kampf beendete. Ein enttäuschendes Ende der zweiten Saison für den 28-Jährigen, der damit ohne Punkte aus dem Turnier ausscheidet. De’Reese katapultierte sich damit sogar noch auf den zweiten Rang.

Goltsov geht als Spitzenreiter in die Playoffs

An der Spitze des Schwergewichts steht nach der regulären Saison Denis Goltsov. Der Russe hatte bereits seinen Auftakt in der ersten Runde gewonnen, im zweiten Duell brauchte er zwar ein wenig länger, dann brachte er jedoch Kevin Tiller mit einem Ezekiel Choke zur Aufgabe.

Im Hauptkampf des Abends kam es zu einem unspektakulären Punktsieg des früheren UFC-Kämpfers Jared Rosholt gegen den olympischen Goldmedaillengewinner Satoshi Ishii. Rosholt war im Stand besser und konnte mit vereinzelten Takedowns genug punkten, um am Ende den Sieg zu holen. Beide Kämpfer erreichten damit die Playoffs.

Ebenfalls vorzeitig gewann Alex Nicholson im Vorprogramm mit einem schnellen K.o. gegen Zeke Tuinei-Wily. Der frühere UFC-Kämpfer geht damit als Dritter in die Playoffs. In den beiden weiteren Schwergewichtsduellen sicherte sich Isaev seinen zweiten Punktsieg und blieb im sechsten Duell ungeschlagen und Francimar Barroso bezwang den Glory-Kickboxer Ben Edwards.

Überraschungssieger Sordi geht als Favorit in die Playoffs

Im Halbschwergewicht grüßt überraschend der Argentinier Emiliano Sordi von der Spitze. Der 28-Jährige ließ auch im zweiten Duell der Saison nichts anbrennen, sondern schickte Bozigit Ataev schon nach 83 Sekunden auf die Bretter. Nachdem er im vergangenen Jahr noch selbst gegen Ataev in der ersten Runde K.o. ging eine gelungene Revanche für den "He-Man".

Im ersten russischen Vergleich behielt zuvor Maxim Grishin die Oberhand und schickte Mikhail Mokhnatkin mit einer krachenden Rechten nach 48 Sekunden ins Land der Träume. Vorjahres-Finalist Vinny Magalhaes zog zudem den Kopf aus der Schlinge und qualifizierte sich mit einer geschickten Armbar gegen Rakim Cleveland für die nächste Runde.

Sordi war nicht der einzige Kämpfer, der eine Revanche feiern konnte. Drei Jahre, nachdem Viktor Nemkov seinen M-1-Titel an Rashid Yusupov verlor, glich er mit einem knappen Punktsieg gegen seinen Landsmann aus. Der frühere UFC-Kämpfer Jordan Johnson erreichte die Playoffs mit einem Punktsieg.

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