Magomed Magomedkerimov (li.) und Chris Curtis (re.) begegnen sich im Viertel... - Bildquelle: PFLMagomed Magomedkerimov (li.) und Chris Curtis (re.) begegnen sich im Viertelfinale zum zweiten Mal © PFL

München – Der Titelverteidiger Magomed Magomedkerimov, der Vorjahresfinalist Ray Cooper III, die zweifache Olympia-Siegerin Kayla Harrison und etliche UFC-Veteranen steigen am 12. Oktober bei PFL 7 in Las Vegas in den Käfig, um ihr Ticket ins Finale der Millionenturniere zu lösen (ab 2 Uhr live auf ranFIGHTING.de).

ran.de nennt fünf Gründe, warum sich das Einschalten auf jeden Fall lohnt:

1. Viertelfinale und Halbfinale finden bei PFL 7 statt

Die Weltergewichtler, die ins Finale einziehen wollen, müssen bei PFL 7 gleich zweimal antreten. Wer sich im Viertelfinale durchsetzt, kämpft direkt im Anschluss im Halbfinale. Ein solches Turnierformat ist immer besonders spannend, denn es gewinnt nicht zwangsläufig der beste Kämpfer, sondern derjenige, der sich seine Kräfte gut einteilen kann und das größte Durchhaltevermögen hat. Bei diesem Turnierformat kann alles passieren – die Favoriten können früh ausscheiden, die Außenseiter können sich im Rennen halten.

2. Magomedkerimov auf dem Weg zur zweiten Million

Der Dagestaner Magomed Magomedkerimov (25-5) gehört zu den Gewichtsklassen übergreifend besten Kämpfern in der Professional Fighters League. Der ehemalige Teamkollege von UFC-Champion Khabib Nurmagomedov ist dort in sieben Kämpfen ungeschlagen und gewann 2018 das Millionenturnier der ersten Saison. Bei PFL 7 trifft Magomedkerimov in einem direkten Rückkampf auf den amerikanischen Boxer Chris Curtis (21-6), den er im Juli einstimmig nach Punkten besiegte. Für die Neuauflage haben beide angekündigt, sie werden die Entscheidung nicht den Punktrichtern überlassen.

3. Aufeinandertreffen der UFC-Veteranen

Die US-Amerikaner John Howard (28-15-1) und David Michaud (16-5) konnten sich in der UFC nicht durchsetzen und sehen nun in der Professional Fighters League die Chance, sich dennoch international einen Namen zu machen. Beide haben ihre Stärken im Stand und gewannen ihren letzten PFL-Kampf durch Knockout. Wenn sie im Käfig stehen, kommen Fans des Faustkampfs garantiert auf ihre Kosten.

4. Eine Olympia-Siegerin auf Abwegen

Nach dem Gewinn von einmal Gold bei der Weltmeisterschaft und zweimal Gold bei den Olympischen Spielen kehrte Kayla Harrison (5-0) dem Judo den Rücken und wechselte zu den Mixed Martial Arts. In ihrer neuen Sportart ist sie in fünf Profikämpfen ungeschlagen. Die US-Amerikanerin hat sich vorgenommen, ihre Erfolge im MMA zu wiederholen. In der zweiten PFL-Saison hat sie nicht nur die Chance auf einen Millionengewinn, sondern auch auf ihren ersten großen Titel. Dafür muss sie jedoch im Halbfinale an der kanadischen Kickboxerin Bobbi-Jo Dalziel (5-1) vorbei.

5. Das PFL-Debüt von Loughnane

Der Engländer Brendan Loughnane (17-3) wurde im Juni über Nacht berühmt, zumindest innerhalb der globalen Kampfsportszene. Bei der "Contender Series" von UFC-Präsident Dana White hatte er sich mit seinem Gegner eine Schlacht im Stand geliefert, aber da er zehn Sekunden vor Kampfende zu einem Takedown ansetzte, anstatt weiter zu boxen, verweigerte White ihm einen UFC-Vertrag. Bei den Fans sorgte diese Entscheidung für große Empörung. Kurz darauf verpflichtet die PFL den Federgewichtler. Bei PFL 7 debütiert Loughnane gegen Matt Wagy (12-5) und will mit seinem elften Knockout beweisen, dass White einen Fehler gemacht hat.

Mehr zu diesem Event sowie Kampfsport rund um die Uhr findest du auf ranFIGHTING.de.

Du willst die wichtigsten Kampfsport-News, Videos und Daten direkt auf Deinem Smartphone? Dann hole Dir die neue ran-App mit Push-Notifications für Live-Events.

Hier geht es zum App-Store zum Download der ran App für iPad und iPhone.

Hier geht es zum Google-Play-Store zum Download der ran App für Android-Smartphones.