Magomed Magomedkerimov (li.) will die zweite PFL-Million - Bildquelle: PFLMagomed Magomedkerimov (li.) will die zweite PFL-Million © PFL

München – In der zweiten Saison der Professional Fighters League geht es in sechs Gewichtsklassen um jeweils eine Million Dollar Preisgeld. Dafür müssen die Kämpfer einiges auf sich nehmen. Denn im Rahmen der Playoffs findet das Viertelfinale und das Halbfinale bei ein und derselben Veranstaltung statt. In der Nacht vom 11. auf den 12. Oktober starten die acht Weltergewichtler bei PFL 7 in Las Vegas in die Playoffs (ab 2 Uhr live auf ranFIGHTING.de).

"Maga-Million" will Multimillionär werden

Aufgrund der Punkteverteilung in der Vorrunde, welche für die Zusammenstellung der Viertelfinalpaarungen ausschlaggebend war, treffen der Dagestaner Magomed Magomedkerimov (25-5) und der US-Amerikaner Chris "The Action Man" Curtis (21-6) in einem direkten Rückkampf aufeinander. Magomedkerimov hatte Curtis erst im Juli einstimmig nach Punkten bezwungen. Der Vorjahressieger will nun bei PFL 7 auf ein schnelles Ende hinarbeiten, denn im Halbfinale könnte er noch am selben Abend auf den Vorjahresfinalisten Ray Cooper III treffen.

Magomedkerimov, der jahrelang im Team von UFC-Champion Khabib Nurmagomedov trainierte, ist in der PFL in sieben Kämpfen ungeschlagen und auch in diesem Jahr der Favorit auf den Millionengewinn. Doch der ehemalige Boxer Curtis besitzt genügend Schlagkraft, um den Dagestaner aus dem Rennen zu werfen.

Cooper plant die Revanche gegen Magomedkerimov

Der Hawaiianer Ray Cooper III (18-7) unterlag Magomed Magomedkerimov im Finale der ersten PFL-Saison durch Aufgabe. Ursprünglich war sein Plan, in der Vorrunde so viele Punkte zu sammeln, dass er aufgrund des Turnierbaums erst im Finale erneut auf Magomedkerimov treffen würde. Doch nachdem er seinen Cousin im ersten Vorrundenkampf besiegt hatte, wurde er im Juli von John Howard ausgeknockt.

Aufgrund der Punkteverteilung in der Vorrunde besteht nun die Möglichkeit, dass sich Cooper und Magomedkerimov bereits im Halbfinale wieder begegnen. Doch vorher muss Cooper, der alle seine Profisiege vorzeitig einfuhr, an dem Schweden Sadibou Sy (8-5-1) vorbei, der in der Vorrunde gegen David Michaud in 17 Sekunden den schnellsten PFL-Knockout in der Weltergewichtsklasse erzielte.

Howard und Michaud im Duell der UFC-Veteranen

Die US-Amerikaner John "Doomsday" Howard (28-15-1) und David "Bulldawg" Michaud (16-5), die früher in der UFC kämpften, haben bei der PFL die Chance auf den größten Erfolg ihrer Profikarriere. Beiden verloren ihren ersten Vorrundenkampf, schafften dann aber jeweils mit einem Knockout in der ersten Runde noch den Sprung in die Playoffs.

Howard gewann nur die Hälfte seiner 14 Kämpfe in der UFC und sieht die PFL nun als seine letzte Gelegenheit, sich im MMA weltweit einen Namen zu machen – dasselbe gilt für Michaud, den ersten amerikanischen Ureinwohner in der PFL. Ihre Begegnung birgt ein sehr hohes Knockout-Potential.

Brasilien gegen Portugal

Ein Kandidat für den Kampf des Abends ist auch das Viertelfinale zwischen dem Brasilianer Glaico Franca (21-5) und dem Portugiesen Andre Fialho (10-2). Franca, der "Brasilianische Zombie", erzielte 19 seiner 21 Siege vorzeitig und ist sowohl im Stand als auch auf dem Boden gefährlich, während Fialho schon acht Gegner ausgeknockt hat. Nach seiner Entlassung aus der UFC gewann Franca achtmal in Folge und geht nun als einer der Favoriten in die Playoffs der PFL.

Im Halbfinale trifft der Sieger dieses Kampfes auf John Howard oder David Michaud. Dabei würde, egal wie das Viertelfinale ausgeht, eine völlig neue Paarung entstehen, denn alle vier Kämpfer sind sich noch nicht im Käfig begegnet.

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