Der Dresdner Loik Radzhabov will ins PFL-Finale - Bildquelle: FotoSevenSportDer Dresdner Loik Radzhabov will ins PFL-Finale © FotoSevenSport

München – Nur noch drei Kämpfe trennen den Dresdner Loik Radzhabov von der Million im PFL-Turnier. Zwei davon kann der Tadschike bereits in der Nacht zum Freitag hinter sich bringen. Dann finden die Playoffs im Leicht- und Federgewicht in Las Vegas statt.

Leichtgewicht Radzhabov, der die Vorrunde auf einem siebten Platz beendete, trifft dabei auf Islam Mamedov aus Russland, die Nummer 2 der Setzliste (PFL 8 am 18. Oktober ab 2 Uhr live auf ranFIGHTING.de).

Radzhabov hofft auf das Millionenfinale

Für Radzhabov ist es die große Chance, das Jahr als Kampfsport-Millionär zu beenden. Der frühere Interims-Champion von GMC startete dabei mit einem Rückschlag in das Turnier, als er dem langjährigen UFC-Kämpfer Rashid Magomedov nach Punkten unterlag, die erste Niederlage seiner Karriere.

Mit dem Rücken zur Wand holte sich der Tadschike gegen Ylies Djiroun aus Frankreich aber noch die nötigen Punkte, um sich für die Playoffs zu qualifizieren, in denen der Kämpfer aus dem Düsseldorfer UFD-Team in der Nacht zum Freitag bis zu fünf Runden kämpfen muss.

Der Modus der Playoffs sieht vor, dass Viertel- und Halbfinale am gleichen Abend absolviert werden. Dabei muss man als Kämpfer sofort hellwach sein, denn das Viertelfinale endet bereits nach zwei Runden. Im Halbfinale müssen dann drei Runden überstanden werden.

Sollte Radzhabov den Kampf gegen Mamedov gewinnen, wartet im Halbfinale definitiv ein Amerikaner auf ihn, im zweiten Viertelfinale bestreiten der frühere UFC-Kämpfer Chris Wade und Nate Andrews einen Rückkampf. Den zweiten Finalplatz machen Akhmet Aliev, Rashid Magomedov, Vorjahressieger Natan Schulte und Ramsey Nijem unter sich aus.

Lance Palmer will Erfolg wiederholen

Auch im Federgewicht wird das Teilnehmerfeld innerhalb weniger Stunden von acht auf zwei Kämpfer reduziert. Dabei geht Vorjahressieger Lance Palmer als Favorit in die Ausscheidungsrunde. Der Amerikaner ist seit zweieinhalb Jahren und in acht PFL-Kämpfen immer noch ungeschlagen.

Im Viertelfinale muss er an Gadzhi Rabadanov vorbei, dann wartet der Sieger der Begegnung Alex Gilpin gegen Andre Harrison auf ihn, beide Amerikaner konnte Palmer bereits besiegen. Auf der anderen Seite des Turnierbaums ist Movlid Khaybulaev der aussichtsreichste Kandidat auf den Finalplatz.

Nach seinem 10-Sekunden-Knockout gegen Damon Jackson musste er sich zwar mit einem Unentschieden gegen Harrison begnügen, für den zweiten Platz der Tabelle reichte das jedoch. Er trifft nun auf den früheren UFC-Kämpfer Daniel Pineda.

Im letzten Viertelfinale des Federgewichts hofft Jeremy Kennedy auf Revanche gegen den Brasilianer Luis Rafael Laurentino. Kennedy ging im Mai bereits nach 23 Sekunden K.o., nun erhält er die Chance zur Wiedergutmachung.

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