Louis Taylor (3.v.li.) ließ den Millionentraum von Abus Magomedov platzen - Bildquelle: PFLLouis Taylor (3.v.li.) ließ den Millionentraum von Abus Magomedov platzen © PFL

München/New York – Der ehemalige GMC-Champion Abus Magomedov hatte beim Finale der PFL die Chance, sein Leben zu verändern. Doch der US-Amerikaner Louis Taylor machte seine Träume in wenigen Sekunden zunichte und gewann das Duell im Mittelgewicht durch einen verheerenden Knockout (re-live auf ranFIGHTING.de).

Magomedov ging als Favorit in den Kampf mit dem 39 Jahre alten Ringer und hielt ihn in der Anfangsphase noch mit Lowkicks auf Distanz. Plötzlich preschte Taylor nach vorne und schlug Magomedov mit einem linken Haken eiskalt K.o. Er lag bereits stocksteif auf der Matte, da ließ Taylor unnötigerweise einen weiteren Schlag folgen, ehe der Ringrichter nach 33 Sekunden einschritt.

O’Connell, Lins und Magomedkerimov siegen vorzeitig

Das PFL-Finale im Halbschwergewicht, ein Duell zweier UFC-Veteranen, ging an den US-Amerikaner Sean O’Connell. Seinen Gegner, den Brasilianer Vinny Magalhaes, verließ in der zweiten Runde die Kondition, sodass O’Connell ihn im Stand nach Belieben treffen konnte. In der dritten Runde klingelte O’Connell den BJJ-Weltmeister mehrfach an, Magalhaes konnte sich kaum noch auf den Beinen halten. Daraufhin ließen ihn seine Betreuer nicht mehr zur vierten Runde antreten.

Der Brasilianer Philipe Lins setzte sich im PFL-Finale im Schwergewicht gegen den US-Amerikaner Josh Copeland durch, der vor allem durch seinen Eisenschädel glänzte. Lins attackierte Copeland drei Runden lang mit Schlägen und Tritten, konnte ihn jedoch nicht aus dem Kampf nehmen. Zu Beginn der vierten Runde traf er ihn schließlich mit mehreren Kniestößen zum Körper und einem Schlag ins Gesicht, woraufhin der Ringrichter nach 30 Sekunden dazwischen ging.

Der hoch gehandelte Ray Cooper III scheiterte im PFL-Finale im Weltergewicht an dem Russen Magomed Magomedkerimov – und an seiner Rücksichtslosigkeit. Cooper ging in der ersten Runde aggressiv mit Schlägen nach vorne, gab jedoch seinen Rücken frei, sodass Magomedkerimov einen Rear Naked Choke ansetzen konnte, mit dem er Cooper beinahe zur Aufgabe gezwungen hätte. Auch in der zweiten Runde griff Cooper zu wild an. Durch ein unpräzises Takedown lief er in einen Guillotine Choke, in dem Magomedkerimov ihn nach 2:18 Minuten abklopfen ließ.

Punktsiege für Schulte und Palmer

Der US-Amerikaner Lance Palmer, welcher im Viertelfinale den Deutschen Max Coga bezwungen hatte, gewann das PFL-Finale im Federgewicht. Er dominierte den UFC-Veteranen Steven Siler fünf Runden lang mit ringerischen Mitteln und fuhr anschließend einen einstimmigen Punktsieg (50:43, 50:45, 49:46) ein.

Etwas enger verlief das PFL-Finale im Leichtgewicht zwischen dem Brasilianer Natan Schulte und dem Russen Rashid Magomedov. In den ersten beiden Runden traf Magomedov immer wieder mit seiner Rechten. Schulte war bewusst, dass er nach Punkten hinten lag, sodass er ab der dritten Runde das Tempo anzog. Mit Takedowns und Kontrolle im Clinch sammelte er zum Schluss hin noch genügend Runden für den einstimmigen Punktsieg (48:46, 48:46, 48:46).

Event verpasst? Die komplette Veranstaltung kannst du dir re-live auf ranFIGHTING.de ansehen.

Du willst die wichtigsten Kampfsport-News zum Boxen, der UFC und der WWE direkt auf dein Smartphone bekommen? Dann trage dich unter http://tiny.cc/ran-whatsapp für unseren WhatsApp-Service ein!

Boxen-Videos