Mit harten Händen ins Finale um die Million: Loik Radzhabov hat es geschafft - Bildquelle: FotoSevenSportMit harten Händen ins Finale um die Million: Loik Radzhabov hat es geschafft © FotoSevenSport

München - Nur noch ein Kampf trennt Loik Radzhabov von der Million der PFL. Der Tadschike aus dem Düsseldorfer UFD-Gym löste in der vergangenen Nacht in Las Vegas sein Finalticket und darf sich auf einen Kampf an Silvester im Madison Square Garden freuen.

Dafür musste Radzhabov allerdings schwer schuften, denn gleiche beide seiner Kämpfe in der vergangenen Nacht gingen über die Distanz (Die PFL Playoffs re-live auf ranFIGHTING.de).

Radzhabov braucht den Tie-Breaker

Denn vor allem Viertelfinalgegen Islam Mamedov machte dem Vertreter Deutschlands in Las Vegas das Leben schwer. Der Dagestaner, immerhin die Nummer 2 der Setzliste, setzte auf starke Takedowns und versuchte, Radzhabov auf der Matte zu kontrollieren. Dieser ließ dafür im Stand die Fäuste fliegen und landete harte Hände.

Diese sollten am Ende nach zwei knappen Runden auch den Ausschlag für Radzhabov geben. Denn die Punktrichter werteten das Duell erst Unentschieden. Um einen Halbfinalisten zu bestimmen, musste ein Tie-Breaker hinzugezogen werden. Hier entschieden die Punktrichter, dass Radzhabov mehr für den Sieg getan hatte, er durfte ins Halbfinale.

Dort ließ er dann dem Amerikaner Chris Wade wenig Chancen. Der Amerikaner begann schnell mit einem fliegenden Kick und einem Takedown, dann übernahm Radzhabov. Mit der besseren Kondition ausgestattet, bestimmte er den Standkampf und hielt im Bodenkampf gegen den früheren UFC-Kämpfer gut dagegen. Vor allem bei den Treffern erarbeitete sich Radzhabov ein klares Übergewicht.

Am Ende gingen alle drei Runden an Radzhabov, der an Silvester gegen Vorjahressieger Natan Schulte um die Siegprämie in Höhe von einer Million US-Dollar kämpfen muss. Der Brasilianer unterstrich seine Favoritenstellung und brachte erst Ramsey Nijem und dann Akhmed Aliev vorzeitig zur Aufgabe.

Lance Palmer vor nächster Million

Eine Gewichtsklasse tiefer steht Lance Palmer vor der zweiten Million. Der Kalifornier erreichte erneut das Finale, nachdem er schon im Vorjahr das Turnier gewonnen hatte. Gegen Ersatzgegner Alexandre Almeida und anschließend gegen Akhmed Aliev setzte er sich zwei Mal nach Punkten durch.

Sein Finalgegner wird Daniel Pineda. Der frühere UFC-Kämpfer erreichte kampflos die Playoffs, da er kurzfristig während des Turniers einsprang und sein zweiter Vorrundengegner kein Gewicht machen konnte. Doch einmal im Käfig angekommen, zeigte Pineda sein Können.

Movlid Khaybulaev kassierte nach 29 Sekunden der ersten per Knockout die erste Niederlage seiner Karriere, im Halbfinale musste der kanadische UFC-Veteran Jeremy Kennedy in einer Guillotine aufgeben.

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