Michael Smolik hat den Kleinkrieg auf Youtube satt - Bildquelle: imago sportfotoMichael Smolik hat den Kleinkrieg auf Youtube satt © imago sportfoto

München – Die unendliche Geschichte zwischen Michael Smolik und Mohamed Abdallah geht weiter. Der frühere Ruhrpottwache-Star und der Glory-Kämpfer bekriegen sich erneut über Youtube-Videos im Internet und erneut geht es um ein geplantes Duell der beiden Schwergewichte.

Nachdem Michael Smolik vor Monaten einem Kampf gegen Abdallah unter bestimmten Voraussetzungen zugestimmt hatte, wollte der WKU-Weltmeister nun Nägel mit Köpfen machen und sprach davon, sich bereits seit Monaten vorzubereiten.

Doch erneut konnten sich die Parteien nicht auf ein Duell einigen. Nun erheben beide wieder Vorwürfe gegen den potenziellen Gegner und bezeichnen sich gegenseitig der Lüge.

Knackpunkt Gage?

Smolik machte dabei am Samstag den Anfang und machte seiner Enttäuschung über den geplatzten Kampf Luft. So habe man grundsätzlich Einigkeit erzielt, bis es an den Punkt der Gage gekommen sei. Das wundert Smolik insbesondere deswegen, weil ein Teil der Abmachung war, dass die Gage der beiden Kämpfer wohltätigen Zwecken gespendet werden sollte.

Abdallah antwortete in seinem Video darauf mit schweren Anschuldigungen. So wäre der Kampf ein lukratives Geschäft im hohen fünfstelligen Bereich für den Veranstalter geworden, die Spende selbst jedoch nur um die 4.000 Euro, da ihm selbst nur 2.000 Euro an Gage angeboten wurden.

"Im Vordergrund wollt ihr so tun, als wärt ihr die Helden, die große Beträge spenden, füllt euch aber hinten rum die Taschen", sagte Abdallah und rechnete anschließend die möglichen Einnahmen eines Kampfes gegen Smolik durch.

Geplante Terminkollision mit Glory?

Darüber hinaus hinterfragte der Kämpfer aus Sinzig den Zeitpunkt der Kontaktaufnahme. So soll man erst dann mit einem Terminvorschlag auf Abdallah zugekommen sein, als bereits dessen nächster Kampf bei der Kickbox-Organisation Glory für den 9. März angesetzt wurde.

Abdallah steht seit November bei Glory unter Vertrag und wird Anfang März in Straßburg auf den Tschechen Daniel Skvor treffen. Sich wenige Wochen später erneut im Ring zu messen, sei auf einem solch hohen Niveau nicht möglich, erklärte Abdallah und sah darin ein Zeichen, dass Smolik dem Kampf aus dem Weg gehen wolle.

Smolik erklärte das Problem mit der Terminfindung mit den TV-Partnern. Darüber hinaus habe man Abdallah drei Terminvorschläge gemacht und er habe in der Vergangenheit ja auch kein Problem damit gehabt, zwei Mal innerhalb weniger Wochen zu kämpfen. Die Aussage zu den Gagen bezeichnete Smolik als glatte Lüge.

Smolik stellt Abdallah ein Ultimatum

Damit man ihm jedoch keinen Vorwurf machen könne, legte der WKU-Weltmeister in einem weiteren Video noch einmal nach. Er unterbreitete Abdallah ein letztes Angebot für einen Kampf und nannte sofort öffentlich die Rahmenbedingungen.

"Das Angebot heißt: Du bekommst die Anfangsgage wie bei Glory. Und das ist kein Geheimnis, was man bei ihnen bekommt", sagte Smolik. "Drei Mal drei Minuten und der Kampf findet am 4. April statt. Das ist unser Angebot. Du hast 24 Stunden Zeit. Wenn du dich bis dahin nicht gemeldet hast, nicht geschrieben hast oder mich ignorierst, dann war es das. Und dann war es das für immer. Ich habe keinen Bock mehr auf diesen Kindergarten."

"Wenn du mich in den Boden stampfen willst, dann beweis es mir, ich warte auf dich", beendete Smolik seine Ansage an Mohamed Abdallah.

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