Respect FC ist zurück - Bildquelle: Respect FCRespect FC ist zurück © Respect FC

München – Jahrelang gehörte Respect FC zu den wichtigsten Ligen in MMA-Deutschland. Deutsche Top-Kämpfer wie Stephan Pütz, Nick Hein, Max Coga, Katharina Lehner oder Abu Azaitar holten dort wichtige Siege oder Titel auf dem Weg in internationale Ligen.

Nach einer dreijährigen Schaffenspause kehrt die Organisation am 21. September in Limburg auf die Bildfläche zurück. Folgende Kämpfe hat Respect FC dabei im Gepäck:

Titelkampf im Halbschwergewicht

Marc Doussis (5-0) ist in fünf Profikämpfen ungeschlagen und einer der besten Halbschwergewichtler Deutschlands. Am 21. September greift der Modellathlet aus Bottrop nach seinem ersten großen Gürtel. Gegen den gebürtigen Iraner Saeed Younesi (3-2), der in Düsseldorf mit bekannten Namen wie dem UFC-Kämpfer David Zawada trainiert, kämpft Doussis um den vakanten Halbschwergewichtstitel von Respect FC.

Titelduell im Superbantamgewicht

Eddie Pobivanez (4-2) und Amir Shah Bayat (5-0-1) kämpfen um den vakanten Respect-Titel im Superbantamgewicht. Pobivanez gewann bereits 2012 mit drei Aufgabesiegen an einem Abend das erste Amateurturnier von Respect FC und schlug dabei unter anderem den heutigen UFC-Kämpfer Khalid Taha. Als Profi trat er für renommierte Organisationen wie Cage Warriors und GMC an, zuletzt kämpfte er im September 2017 bei GMC 12. Bei seinem Comeback trifft er auf einen ungeschlagenen Afghanen, der in Deutschland schon drei Mal gewonnen hat.

Contender-Kampf im Mittelgewicht

Wer wird der nächste Respect-Champion im Mittelgewicht? Zwei starke Mittelgewichtler treten in Limburg zu einem Contender-Kampf an, dessen Sieger sich eine Titelchance verdienen wird. Der Regensburger Jan Zander (5-1), ein BJJ-Schwarzgurt und die deutsche Nummer 9 im Mittelgewicht, trifft auf den Plauener Tim Richter (10-4), der schon GMC-Erfahrung gesammelt hat. Es ist ein klassisches Duell zwischen Bodenkämpfer und Standkämpfer.

Rhein-Derby in Limburg

Nicht nur im Fußball existiert eine Rivalität zwischen Köln und Düsseldorf, auch im MMA geraten Gyms der beiden Städte am Rhein immer wieder im Käfig aneinander. Bei Respect wird dabei keine Ausnahme gemacht. Hier werden sich Philipp Müller (0-1) vom Combat Club Cologne und Endrit Emini (1-1) vom Düsseldorfer Team Alpha gegenüberstehen. Beide stehen nach einem Profi-Kampf noch ohne Sieg da und wollen das natürlich im zweiten Auftritt ändern.

Mittelgewichtler greifen an

Der Mittelgewichtler Nicolaj Habeth (2-3) begann seine Karriere vor zwei Jahren mit zwei schnellen Siegen auf der Matte. Dann geriet der Aufwärtstrend des heute 28-Jährigen etwas ins Stocken und er zog dreimal in Folge den Kürzeren. Nun trifft er auf den zwei Jahre älteren Vardan Melikyan (1-3). Der Frankfurter machte schon 2012 seine ersten Schritte im MMA, unterlag damals aber dem gefährlichen Andreas Birgels. Jahre später hat ihn das Feuer wieder gepackt, sodass er seit 2018 wieder regelmäßig in Aktion tritt. Bisher konnte er nur einen Sieg über einen Debütanten feiern, jetzt will er Sieg Nummer zwei.

Action garantiert

Für die nötige Action im Programm sollen Daniel Zürker (1-3) und Daniel Makin (3-15) sorgen. Der Engländer Makin wurde einst als Aufbaugegner müde belächelt, der sechsmal in Serie in der ersten Runde verlor, hat aber konstant an sich gearbeitet und in den letzten beiden Jahren vereinzelte Achtungserfolge für sich verbucht. Gegen Zürker will der 32-Jährige nun die erste Siegesserie seiner Karriere auf den Weg bringen.

Im Schwergewicht bis 120 Kilo trifft der Kölner Florian de la Motte (1-1) auf den erfahrenen Sead Kahrovic (7-11), der bereits 2016 einen vorzeitigen Sieg bei Respect FC erzielte.

Außerdem wird im Bantamgewicht der Aßlarer Daniel Gassner (2-0), ein Schützling von MMA-Urgestein Mario Stapel, versuchen, dem Kölner Marcus Bock (1-0) die erste Niederlage seiner Karriere zuzufügen.

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