Sebastian Preuss - Malermeister, Kickbox Weltmeister und nun der neue "Bache... - Bildquelle: @ MICHAEL WILFLING 2016Sebastian Preuss - Malermeister, Kickbox Weltmeister und nun der neue "Bachelor" 2020. Am Mittwoch um 20:15 Uhr ertönt der Gong zur dritten Runde, mit drei (komplizierten) Dates für den Bachelor © @ MICHAEL WILFLING 2016

München - Sebastian Preuss ist gutaussehend, sportlich erfolgreich und nun bereit für eine neue Liebe. Beste Voraussetzung für den Bachelor 2020. Der 29-jährige Münchner, Malermeister und Profi Kickboxer, liebt das Leben, die Natur, den Sport und die Menschen. Mit Bachelor betritt er nun aber Neuland.

Sebastian Preuss: Vom Knast zum Kickbox-Weltmeister

Denn Preuss war in seiner wilden Zeit in München als Schläger berüchtigt. Er hatte eine Richtung eingeschlagen, die klassisch dafür ist, irgendwann im Gefängnis zu landen. Preuss wuchs ohne Vater auf, der nichts von seinem Sohn wissen wollte. Kam "aus der Gosse", wie er es selbst nennt. Kam dann auch kurzzeitig in den Knast. "Ich hatte ein schlechtes Selbstwertgefühl, wollte mich beweisen", sagte er.

Seine Mutter versuchte immer, ihn auf den richtigen Weg zu bringen. Es blieb zunächst bei den Versuchen. Die Polizei erwischte ihn, wobei Anzeigen zu dem Zeitpunkt in den Kreisen sogar als cool galten, immer mit einem Bein im Gefängnis. "Es war ein schwieriges Leben. Niemand hat mir den Weg so richtig gezeigt", gibt Sebastian zu.

Sebastian Preuss: "Trainiere elf Mal die Woche!"

Der Weg weg von der Straße war dann sogar eher Zufall, ein Besuch im Fitnessstudio, wo auch einige Kampfsportler trainierten. Er wurde angefixt, dazu ermutigt, im Gym vorbeizuschauen. "Günter Scheller vom Sportclub Sendlingen hat mich im Endeffekt von der Straße geholt." Die erste Vaterfigur, noch vor Mladen Steko.

Der kümmert sich intensiv um seinen Schützling, beide telefonieren fünfmal am Tag. Die Augen leuchten, wenn Preuss von seinem Trainer spricht. "Er steht wirklich hinter mir und nimmt sich Zeit. Ein top Mensch", so Preuss, der ein komplett neues Leben führt. Er ist selbstständig, hat eine Malerfirma mit zwei Festangestellten und baut sein Training um seinen Arbeitstag herum. Nebenbei modelt er auch. "Wenn man Basti sieht, kann man sich kaum vorstellen, dass er vor acht Jahren so wild war", sagt Steko, unter dem Preuss zum Profi reifte. Bei den Amateuren brachte er es schon zum Weltmeister im Thai-Boxen, ehe er zum Kickboxen wechselte und seinen Weg Schritt für Schritt ging.

Beide gelang nun gemeinsam der nächste, große Coup in der sportlichen Karriere des 27-Jährigen: Preuss hatte sich im Februar 2019 im Schnelldurchgang den EM-Titel gesichert, im April folgte WKU Weltmeisterschaft im Schwergewicht gegen den Griechen Charalampos Klados.

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