Stephan Pütz ist seit September GMC-Champion im Halbschwergewicht - Bildquelle: GMC / Foto Seven SportStephan Pütz ist seit September GMC-Champion im Halbschwergewicht © GMC / Foto Seven Sport

München – Es ist das zweite Highlight des GMC-Jahres: GMC 19 im Münchner Audi Dome. Elf packende Kämpfe stehen am 23. März auf dem Programm (ab 18 Uhr live auf ranFIGHTING.de).

ran.de nennt fünf Gründe, warum sich das Einschalten lohnt:

1. Heimspiel und Revanche für Champion Stephan Pütz

20 MMA-Kämpfe hat er bestritten, keinen einzigen in seiner Heimat München. Für Stephan Pütz wird die erste Titelverteidigung bei GMC etwas ganz Besonderes. Der Halbschwergewichts-Champion, der in Frankfurt trainiert, will in seiner alten Heimat ein richtiges Feuerwerk abbrennen. Dabei hätte er sich keinen besseren Gegner vorstellen können, als den Dänen Joachim Christensen.

Denn der frühere UFC-Kämpfer ist selbst ehemaliger GMC-Champion und gleichzeitig auch noch derjenige, der Pütz vor fünf Jahren die erste Niederlage seiner Karriere einbrachte. Seitdem ist viel passiert. Pütz verbesserte sich stetig, krönte sich bei der russischen Top-Liga M-1 Global zum Champion und besiegte Schwergewicht Marcin Tybura, Christensen stand vier Mal für die UFC im Käfig. Nun ist für Pütz die Zeit gekommen, gegen den Dänen auszugleichen.

2. GMC schreibt MMA-Geschichte mit 165-Pfund-Gewichtsklasse

Als erste Organisation Europas hat GMC die Einführung einer Gewichtsklasse bis 165 Pfund, umgerechnet knapp 75 Kilogramm, beschlossen und kommt damit sogar der UFC zuvor. Und diese Gewichtsklasse wird in München mit einem Knall eröffnet, denn Nordin Asrih, der im Herbst seiner Karriere noch einmal einen Jungbrunnen für sich entdeckt hat, wird gegen den Schweizer MMA-Pionier Ivan Musardo um den ersten Titel der neuen Gewichtsklasse antreten.

Zusammen bringen die beiden die Erfahrung aus 76 MMA-Kämpfen mit in den Ring, jeweils 38 Stück stehen zu Buche. Die bessere Serie hat Asrih vorzuweisen. Der Düsseldorfer konnte seit vier Jahren nicht mehr besiegt werden, sieben Gegner bissen sich die Zähne an der "Fist Of Tangier" aus, zuletzt der polnische UFC-Veteran Lukasz Sajewski. Mit Musardo ist jedoch zu rechnen, der Schweizer besiegte einst "Irish" Joe Duffy um den Titel der europäischen Top-Liga Cage Warriors.

3. K.o.-Maschine Eckerlin will zurück auf den GMC-Thron

Im dritten Titelkampf des Abends wird es ebenfalls historisch, wenn der erste Leichtgewichts-Champion der GMC-Geschichte wieder auf den Thron zurück will. Die Rede ist von Christian Eckerlin, der 2010 den Polen Piotr Hallmann in einer wahren Schlacht bezwang. Nun ist der Frankfurter wieder kurz davor, den Titel zu erringen, allerdings drei Gewichtsklassen höher.

In den beiden Kämpfen seit seinem Comeback wurde er als Kurzarbeiter auffällig, benötigte nur 104 Sekunden für Julian Pennant und Daniel Dörrer. Ob ein weiterer Blitz-Sieg gelingt? Unwahrscheinlich, denn mit Nihad Nasufovic steht ihm ein zäher Gegner auf der anderen Seite des Käfigs gegenüber. Der 32-Jährige aus Aalen ist ein Kraftpaket mit Nehmerqualitäten, dass solange weiterkämpft, bis es nicht mehr kann. Bei GMC bekam das zuletzt Mario Wittmann zu spüren, der zwar früh Treffer setzen, dann dem Comeback Nasufovics jedoch wenig entgegensetzen konnte.

4. Münchner Derby zwischen Trabelsi und Nave

Nur wenige Hundert Meter liegen zwischen den beiden Gyms von Mohammed "Momo" Trabelsi und seinem portugiesischen Gegner Oscar Nave. Als ob das nicht bereits für eine hitzige Derby-Atmosphäre sorgen würde, haben die beiden auch in sozialen Netzwerken kein gutes Haar aneinander gelassen und damit bereits die Marschrichtung für den Kampf vorgegeben.

Für Trabelsi ist es gleichzeitig auch der Neustart im Federgewicht, nachdem der 22-Jährige in seinem letzten Duell Leichtgewichts-Titelträger Mohamed Grabinski unterlag. Nun will Trabelsi in der Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm richtig Alarm machen und gegen Nave zeigen, dass München seinem Team gehört.

5. Lau und Baal jagen nächsten Knockout

Zuvor kracht es gleich doppelt im Käfig. Denn der "Siberian Tiger" Anatoli Baal ist zurück und will sich nach anderthalb Jahren Pause mit einem Knockout gegen den Kroaten Aleksandar Rakas zurückmelden. Bei beiden Kämpfern konnten sich Punktrichter bisher ausruhen, Baal feierte sechs seiner sieben Siege vorzeitig, Rakas 13 von 15.

Auch Robert Lau, das 21-jährige Top-Talent im Halbschwergewicht, kennt Punktrichter nur vom Hörensagen. Bisher musste er als Profi sogar erst zwei Mal in die zweite Runde gehen. Der Kämpfer aus Wittlich brachte in seinem letzten GMC-Kampf Kraftpaket Koray Cengiz zur Aufgabe und will nun gegen den Kroaten Vlado Neferanovic, der im Februar mit einem Erstrundensieg überzeugte, erneut keine Zeit verlieren.

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