Alan Omer (re.) war jahrelang die deutsche Nummer eins im Federgewicht - Bildquelle: imago images/Camera 4Alan Omer (re.) war jahrelang die deutsche Nummer eins im Federgewicht © imago images/Camera 4

München – Jahrelang führte Alan Omer (21-5) die deutsche Rangliste im Federgewicht an, bis er 2014 in die UFC kam. Doch in der weltweit größten MMA-Organisation war er vom Pech verfolgt. Sein UFC-Debüt im April 2014 verlor er gegen Jim Alers geteilt nach Punkten, wobei das Urteil der Punktrichter höchst umstritten war. Im Juni 2015 gewann er zwei Runden gegen Arnold Allen, lief dann jedoch in einen Aufgabegriff.

Dass Omer besser ist, als er in seinen beiden UFC-Kämpfen zeigte, bewies er bei seinen nächsten drei Auftritten. 2016 bezwang der 31 Jahre alte Stuttgarter den ehemaligen DREAM-Champion Hiroyuki Takaya einstimmig nach Punkten. 2017 stand er zweimal bei der Brave Combat Federation im Käfig, der führenden Eventreihe im Nahen Osten. Im Leichtgewicht zwang er den UFC-Veteranen Robbie Peralta zur Aufgabe und besiegte den ehemaligen K-1-Champion Gesias Cavalcante durch technischen Knockout.

Comeback im Nahen Osten

Der Kampf gegen Cavalcante ist mittlerweile schon fast zwei Jahre her. Wäre Omer weiter aktiv geblieben, hätte er womöglich bereits in die UFC zurückkehren können. Doch er entschied sich vorläufig für die akademische anstatt für die sportliche Karriere und beschloss, sich erst einmal um sein Master-Studium in Maschinenbau zu konzentrieren.

Für sein Comeback kehrt Omer, der Wurzeln in Kurdistan hat, in den Nahen Osten zurück. Am 18. Oktober kämpft er in Abu Dhabi bei der Eventreihe "UAE Warriors", die in diesem Jahr aus "Abu Dhabi Warriors" hervorgegangen ist. Sein Gegner ist der Australier Aidan Aguilera (8-3), der zwar einen Größenvorteil von fünf Zentimetern haben wird, aber nicht über dieselbe internationale Erfahrung verfügt wie Omer.

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