Alina Reh schafft es auf das Podium - Bildquelle: AFP/SID/JEWEL SAMADAlina Reh schafft es auf das Podium © AFP/SID/JEWEL SAMAD

Köln (SID) - Deutschlands Langstreckenläuferinnen haben beim 10.000-m-Europacup im französischen Pace überzeugt und dabei teilweise die Norm für die Heim-EM geknackt. Die deutsche Meisterin Alina Reh (Berlin) holte am Samstagabend hinter der türkischen Ex-Europameisterin Yasemin Can (31:20,18 Minuten) den zweiten Rang, in 31:39,86 Minuten lief sie dabei eine persönliche Saisonbestleistung.

Die Norm für die EM in München (32:20) hatte Reh zuvor bereits geschafft, Marathon-Spezialistin Katharina Steinruck (Frankfurt) dagegen unterbot sie erstmals: In 32:03,88 Minuten lief sie mit persönlicher Bestleistung auf Rang drei. Eine eigene Bestmarke stellte auch Eva Dieterich (Kassel/32:25,70) auf, die Zehnte wurde.

Bei den Männern war Filimon Abraham (Regensburg) als Siebter bester Deutscher, in 28:03,39 lief er persönliche Bestleistung und knackte recht deutlich die EM-Norm (28:15). Nils Voigt (Wattenscheid), deutscher Meister des Vorjahres, meldete sich nach Verletzungsproblemen als Neunter zurück und schaffte in 28:04,81 Minuten ebenfalls die entscheidende Marke. Der deutsche Meister Simon Boch (Regensburg) hatte die Norm schon zuvor in der Tasche, am Samstag kam er als 24. nicht über 28:39,29 Minuten hinaus.

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