DLV für Wiederaufnahme des Wettkampf-Betriebs - Bildquelle: PIXATHLONPIXATHLONSIDDLV für Wiederaufnahme des Wettkampf-Betriebs © PIXATHLONPIXATHLONSID

Köln - Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) setzt sich für die Wiederaufnahme des bundesweiten Wettkampf-Betriebs ein. In der Coronakrise sollen den Leichtathleten erste Wettbewerbe im "angepassten Rahmen" wieder die Möglichkeit zum Leistungsvergleich im Stadion und auf der Straße bieten. Erste genehmigte Konzepte sollen dafür den Weg bereiten, teilte der DLV am Montag mit.

"Die Leichtathletik muss gerade im Zuge der dynamischen Anpassung der Schutzmaßnahmen in den Bundesländern und den einhergehenden Lockerungen in ihrer gesamten Vielfalt wieder sichtbarer werden", sagte DLV-Generaldirektor Idriss Gonschinska: "Wir unterstützen daher natürlich die Bemühungen um eine Öffnung für Stadion- und Straßen-Wettbewerbe auf der Basis von an die jeweiligen Rahmenbedingungen angepassten Durchführungs- und Hygienekonzeptionen."

Kreative Konzepte und Flexibilität gefragt

Gefragt seien derzeit vor allem kreative Konzepte und Flexibilität, da die meisten Bundesländer es aufgrund der jeweils geltenden Sicherheits- und Hygiene-Vorgaben noch nicht zulassen, dass Straßenläufe oder Wettkämpfe im gewohnten Rahmen stattfinden können.

Die Ideen für die Durchführung von Straßenläufen seien gemeinsam mit den German Road Races (GRR) unter Leitung von Horst Milde sowie Markus Frisch (Köln-Marathon) und Michael Brinkmann (Münster-Marathon) abgestimmt worden. "Wir freuen uns, dass wir in Zusammenarbeit mit German Road Races und weiteren Straßenlauf-Veranstaltern Ideen erarbeiten konnten, die den Ausrichtern bei der Durchführung ihrer Läufe Impulse bieten können und auf dem Weg zur Normalität unterstützen sollen", sagte Gonschinska.

GRR-Boss sieht "wichtigen Meilenstein"

"Das ist ein wichtiger Meilenstein auf dem weiteren Weg zur Normalität für Läufer und Organisationen in den Vereinen und für Event-Agenturen sowie auch für die Event-Dienstleistungsunternehmen", betonte der GRR-Vorsitzende Horst Milde.

"Sicherlich wird das Konzept für die Veranstalter von großen Marathon-Events mit vielen tausenden Zuschauern wenig zielführend sein. Für die Vielzahl der Breitensport- und Volkslaufveranstaltungen, die weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, dürfte mit dem Konzept aber der Knoten geplatzt und deren Durchführung damit auch möglich sein", so GRR-Vorstandsmitglied Michael Brinkmann.

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