Die Vorwürfe gegen Coe haben sich nicht bestätigt - Bildquelle: AFPSIDHAROLD CUNNINGHAMDie Vorwürfe gegen Coe haben sich nicht bestätigt © AFPSIDHAROLD CUNNINGHAM

London - Die Ethikkommission des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF hat nach sieben Monaten eine Untersuchung gegen Präsident Sebastian Coe (62) im Zuge des Doping- und Korruptionsskandals in Russland abgeschlossen. Die zehn Mitglieder des Gremiums fanden "keine Beweise", dass Coe die Abgeordneten des britischen Parlaments darüber in die Irre geführt habe, zu welchem Zeitpunkt er von den Vorwürfen erfuhr. Zu diesem Schluss war der Sportausschuss gekommen, nachdem Coe 2015 zu der Russland-Affäre befragt worden war.

Coe hatte damals gesagt, er hatte "keine Kenntnis" von den Vorwürfen, bevor die ARD im Dezember 2014 über die Missstände berichtete. Laut BBC hatte der Brite jedoch vier Monate zuvor in einer Mail geschrieben: "Ich bin jetzt auf die Anschuldigungen aufmerksam gemacht worden."

Kein Hinweis auf einen möglichen Verstoß

Die Informationen wurden ihm vom ehemaligen 10.000-m-Weltrekordler David Bedford zugespielt. Coe behauptete, das Material nicht gelesen, sondern sein Büro angewiesen zu haben, dieses an den Vorsitzenden der Ethikkommission, Michael Beloff, und den Parlaments-Ausschuss weiterzuleiten.

Die Untersuchung gegen Coe habe "keinen Hinweis auf einen möglichen Verstoß gegen den Verhaltenskodex" der IAAF ergeben, teilte die Ethikkommission nun mit.

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