Markus Rehm kämpft bei der WM in Doha um eine Medaille - Bildquelle: AFPSIDCHRISTOPHE SIMONMarkus Rehm kämpft bei der WM in Doha um eine Medaille © AFPSIDCHRISTOPHE SIMON

München (SID) - Der Titel ist Pflicht, eine Verbesserung des eigenen Weltrekords die Kür: Weitsprung-Star Markus Rehm hat bei der Para-WM der Leichtathleten in Dubai bei seinem Wettkampf am Mittwochabend (ab 21.50 Uhr MEZ) Großes vor.

"Dubai bietet großartige Bedingungen. Die Temperaturen sind perfekt, meine Saison verlief bisher sehr gut. Wenn es noch guten Wind gibt, bin ich sicher, dass es weit gehen kann", sagte der 31 Jahre alte Ausnahmeathlet des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS).

Mit einer Weite von 8,48 m hält der am rechten Bein unterschenkelamputierte Rehm den Weltrekord. Bei einer Showveranstaltung in Tokio im August, ein Jahr vor dem Start der Paralympics, war der Prothesenspringer aus Leverkusen bereits 8,50 m gesprungen. Sein Ziel: Rehm will die größte Weite eines deutschen Weitspringers erzielen. Die stellte Lutz Dombrowski 1980 mit 8,54 m auf. Er wolle "Grenzen überwinden", sagte Rehm zuletzt.

Bisher hat Rehm sieben Goldmedaillen bei Weltmeisterschaften gewonnen, davon drei mit der 4x100m-Staffel. Dazu kommen drei Paralympics-Triumphe. Auch in Dubai in der Klasse T64 ist der deutsche Weitspringer großer Titelfavorit.

"Das Wichtigste ist, dass unsere Topleute ihrer Favoritenrolle gerecht werden", sagte Bundestrainerin Marion Peters im Vorfeld der WM: "Die Trümpfe müssen stechen." Dazu zählt vor allem Markus Rehm.

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