Gesa Krause durfte auch 2019 einen Bronze-Erfolg feiern - Bildquelle: AFPSIDGesa Krause durfte auch 2019 einen Bronze-Erfolg feiern © AFPSID

Köln (SID) - Hindernisläuferin Gesa Felicitas Krause sorgt sich um die Zukunft der deutschen Leichtathletik. "Wir erleben immer mehr, wie sich der Pool an Athleten ausdünnt. Einfach auch, weil generell immer weniger Kinder und Jugendliche Sport machen", sagte die WM-Dritte im Gespräch mit Spox: "Die Athleten, die dann übrigbleiben und in die Weltspitze vordringen, sind aber auch kein Produkt eines erfolgreichen Systems. Unsere Top-Athleten sind Zufallsprodukte, weil dort junge Talente in exzellente Trainerhände gekommen sind."

Es müsse sich "auf jeden Fall einiges verändern" in der deutschen Leichtathletik, sagte die 27-Jährige. Gerade die "Unterbezahlung" der Trainer sei ein großes Problem. "Wie wollen wir erwarten, dass junge Talente optimal gefördert werden, wenn Trainer mit einem Honorar von 200 Euro abgespeist werden? Das kann nicht funktionieren", sagte die deutsche Rekordhalterin.

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