Leichtathletik

Management sperrt drei kenianische Spitzen-Marathonläuferinnen

Die kenianischen Marathonläuferinnen Purity Rionoripo, Sarah Chepchirchir und Visiline Jepkesho sind von ihrem Management vorläufig gesperrt worden.

19.05.2017 22:16 Uhr / SID
Purity Rionoripo zählt zu den betroffenen Athletinnen
Purity Rionoripo zählt zu den betroffenen Athletinnen © AFPSIDERIC FEFERBERG

Nairobi (SID) - Knapp sechs Wochen nachdem die kenianische Marathon-Olympiasiegerin Jemima Sumgong positiv auf das Blutdopingmittel Epo getestet worden war, sind drei ihrer Trainingspartnerinnen vorläufig gesperrt worden. Die Rosa Associati Company, die für das Management der Athletinnen verantwortlich ist, zog die Sportlerinnen provisorisch aus dem Verkehr. Dies berichtet der Branchendienst Insidethegames unter Berufung auf die kenianische Zeitung Daily Nation.

Bei den Athletinnen handelt es sich demnach um Purity Rionoripo, die diesjährige Siegerin des Paris-Marathons, Sarah Chepchirchir (Siegerin des Tokio-Marathons) und Visiline Jepkesho, die den Marathon in Frankreichs Hauptstadt 2016 gewonnen hatte. Es blieb zunächst unklar, ob auch das Trio mit verbotenen Substanzen erwischt worden ist. Die drei sollen so lange gesperrt bleiben, "bis die Ermittlungen um möglichen Dopingmissbrauch abgeschlossen sind", hieß es in dem Bericht.

Sumgong, Olympiasiegerin von Rio 2016, war im April erwischt worden. Bei einer unangemeldeten Kontrolle wurde sie positiv auf Epo getestet.

Weitere Sport-News

Galerien

Galerie

Volleyball

Volleyball-Supercup

Tipps aus der ProSiebenSat1-Welt

SOS-Kinderdorf

Facebook

Twitter