Pfeiffer und Scherl haben sich für Olympia qualifiziert - Bildquelle: PIXATHLONPIXATHLONSIDPfeiffer und Scherl haben sich für Olympia qualifiziert © PIXATHLONPIXATHLONSID

Köln - Hendrik Pfeiffer (Wattenscheid) und Anja Scherl (Regensburg) haben beim Sevilla-Marathon die Normzeiten für die Olympischen Spiele in Tokio (24. Juli bis 9. August) geknackt. Pfeiffer lief in 2:10:18 Stunden deutlich unter dem geforderten Wert von 2:11:30 und auf Platz sieben der "ewigen" deutschen Bestenliste.

Im Gesamtergebnis des Rennens in Sevilla, das Mekuant Ayenew (Äthiopien) in 2:04:43 gewann, belegte Pfeiffer Rang 27. Eigentlich hatte er den Start in Spanien nur als Test angesehen, entschied dann aber während des Rennens, die komplette Distanz zu absolvieren. "Das war heute mein Tag", sagte Pfeiffer bei leichtathletik.de: "Mein großes Karriere-Ziel war immer eine Zeit von 2:10 Stunden und ein Start bei den Olympischen Spielen."

Scherl unterbot als Achte in 2:28:25 Stunden die Tokio-Norm um 65 Sekunden. Der Sieg ging an Juliet Chekwel aus Uganda (2:23:13). Vor Scherl hatten in Melat Kejeta (Kassel/2:23:57) und Katharina Steinruck (Frankfurt/2:27:26) bereits zwei deutsche Frauen die Olympia-Vorgabe erreicht. Bei den Männern war dies Pfeiffers Wattenscheider Teamkollege Amanal Petros (2:10:29) gelungen. Jeweils maximal drei Starter dürfen Deutschland in Tokio vertreten.

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