Klosterhalfen holte bei der WM in Doha Bronze - Bildquelle: AFPSIDMUSTAFA ABUMUNESKlosterhalfen holte bei der WM in Doha Bronze © AFPSIDMUSTAFA ABUMUNES

Berlin (SID) - Konstanze Klosterhalfen will nach dem Aus für das umstrittene Nike Oregon Project (NOP) Gespräche mit dem Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) und Ausrüster Nike führen. Die Leverkusenerin, bei der WM in Doha/Katar Bronzemedaillengewinnerin über 5000 m, gehörte seit April 2020 offiziell dem NOP an.

"Ich werde mich mit meinem Team besprechen und dann auch entsprechend Gespräche mit Nike und dem DLV aufnehmen, um für mich und meine sportliche Entwicklung und Zukunft die bestmögliche Entscheidung zu treffen", erklärte die 22-Jährige am Freitag in einer Stellungnahme.

Für das Aus zeigte Klosterhalfen Verständnis. "Es ist ein erster wichtiger Schritt, vor allem die aktuellen Athleten und deren Leistungen zu schützen, denn deren und meine sportliche Leistung ist seit der letzten Woche leider aufgrund der Umstände in den Hintergrund geraten", sagte Klosterhalfen, die vorab informiert wurde. 

Das Nike Oregon Project war wegen Dopinggerüchten in die Kritik geraten, Cheftrainer und Gründungsvater Alberto Salazar wurde am 1. Oktober wegen Verstößen gegen die Anti-Doping-Regeln für vier Jahre gesperrt. Klosterhalfen betonte, sie könne die Schließung "komplett nachvollziehen", auch wenn sie über das Team, die anderen Mitglieder und Trainer Pete Julian "nur Positives berichten" könne und sich daher "komplett von allen Verdachtsmomenten frei machen" könne.

Auch in Zukunft setzt die Ausnahmeläuferin aus Leverkusen offenbar auf ihren Ausrüster aus den USA. "Nike hat mich in den vergangenen Jahren immer unterstützt und meinen Weg stets mitbegleitet, so wie es auch in Zukunft der Fall sein wird", erklärte Klosterhalfen.

Nächste Sport Highlights

Champions League 2018 / 2019

DFB Pokal 2018 / 2019

IHF Handball WM 2019

Handball WM 2019

IHF WM 2019

Halbfinale

Video-Tipps