Semenya vermutet eine Kampagne gegen ihre Person - Bildquelle: PIXATHLONPIXATHLONSIDSemenya vermutet eine Kampagne gegen ihre Person © PIXATHLONPIXATHLONSID

Johannesburg (SID) - Die zweimalige Olympiasiegerin Caster Semenya vermutet hinter der umstrittenen "Testosteron-Regel" des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF, die Starts der Südamerikanerin ohne medikamentöse Einflussnahme verhindert, eine Kampagne gegen ihre Person. "Ich werde ins Visier genommen, weil ich ungeschlagen bin, weil ich die Beste bin in dem, was ich mache", sagte die 28-Jährige auf einer Konferenz für die Stärkung von Frauenbewegungen in Johannesburg.     

"Wenn man die Beste der Welt ist, schießen sich die Leute auf das ein, was man macht", sagte Semenya: "Wahrscheinlich bin ich ein Problem, weil ich ein Over-Achiever, eine Streberin bin, deshalb wollen sie mich loswerden." Semenya bekräftigte in Johannesburg, dass sie ihre Laufkarriere trotz der jüngsten Rückschläge nicht beenden wolle. 

Das Schweizer Bundesgericht hatte Ende Juli entschieden, die provisorische Aufhebung der umstrittenen Regel für Semenya wieder zu kippen. Die Südafrikanerin müsste ihren Testosteron-Spiegel mit Medikamenten senken, um nun auf den Strecken zwischen 400 m und der Meile bei den Frauen antreten zu dürfen. Dies lehnte die 28-Jährige bisher strikt ab, weshalb sie ihren 800-m-Titel bei der WM in Doha (27. September bis 6. Oktober) wohl nicht verteidigen wird.

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