Schäfer kann in Ratingen nicht an den Start gehen - Bildquelle: AFPSIDJOHANNES EISELESchäfer kann in Ratingen nicht an den Start gehen © AFPSIDJOHANNES EISELE

Köln (SID) - Einen Tag vor dem Auftakt am Samstag hat die frühere Siebenkampf-Vizeweltmeisterin Carolin Schäfer ihren Start beim Mehrkampf-Meeting der Leichtathleten in Ratingen absagen müssen. Die 29-Jährige wollte eigentlich ihren Leistungsnachweis für die Olympischen Spiele in Tokio (23. Juli bis 8. August) erbringen. Hierfür wären 6250 Punkte nötig gewesen. Hinter ihrem Start in Japan steht damit ein großes Fragezeichen.

"Bis zuletzt haben wir alles versucht. Es geht mir wieder gut. Die Vorbereitung auf Ratingen lief soweit nach Plan, aber um dort leistungsfähig zu sein, mussten wir natürlich wettkampfnah trainieren", sagte Schäfer, "in den letzten Einheiten habe ich gemerkt, dass es für einen Start in Ratingen noch nicht reicht."

Schäfer hatte wegen der schweren Nebenwirkungen ihrer Corona-Impfung bereits die Teilnahme am Meeting Ende Mai in Götzis/Österreich absagen müssen. Wegen der Corona-Pandemie zählen Schäfers 6426 Punkte aus dem Jahr 2019 bereits als Olympia-Norm (6420), doch die EM-Dritte von 2018 muss noch nachweisen, dass sie in Tokio leistungsbereit ist.

Gelingt Schäfer dies nicht, und die anderen Olympia-Kandidatinnen wie Vanessa Grimm (Königstein) sowie Sophie Weißenberg und Anna Maiwald (beide Leverkusen) verpassen die Norm, winkt noch der Olympia-Umweg über das sogenannte World Ranking: Hier könnte ein Platz unter den Top 24 reichen, Schäfer ist derzeit Zehnte.

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