Eliud Kipchoge will die Schallmauer endlich durchbrechen - Bildquelle: AFPSIDBEN STANSALLEliud Kipchoge will die Schallmauer endlich durchbrechen © AFPSIDBEN STANSALL

Wien (SID) - Die Hatz nach dem Heiligen Lauf-Gral geht in Wien weiter: Marathon-Star Eliud Kipchoge (34) startet auf einem Rundkurs im berühmten Prater einen neuen Angriff auf die Schallmauer von zwei Stunden. Der Kenianer will sich voraussichtlich am 12. Oktober an der Donau im Rahmen der "Ineos 1:59 Challenge" ein Denkmal setzen. Das gaben die Veranstalter des Projektes am Donnerstag bekannt. Sollten an dem Tag schlechte Wetterbedingungen herrschen, lässt sich Kipchoge ein Zeitfenster bis zum 20. Oktober offen.

"Das ist eine goldene Chance, Geschichte zu schreiben und der Welt zu zeigen, dass kein Mensch in seinen Grenzen limitiert ist", sagte Kipchoge, der auf einem 9,6 km langen Rundkurs laufen wird: "Diese Barriere zu brechen, das ist mein Traum. Das Letzte, was mir noch fehlt. Aus Monza habe ich viel gelernt, wie man unter zwei Stunden laufen kann. Ich bin sicher, dass ich es jetzt schaffe."

Vor zwei Jahren war Kipchoge, Weltrekordler und Olympiasieger von Rio über die klassischen 42,195 km, unter Laborbedingungen auf der Formel-1-Rennstrecke in Monza in 2:00:25 Stunden knapp an seinem Ziel gescheitert.

Damals wurde die Zeit vom Weltverband IAAF nicht als neuer Weltrekord anerkannt, weil Kipchoge unter anderem von mehreren, sich abwechselnden Tempomachern unterstützt wurde und ihm Getränke von Helfern auf Motorrädern gereicht wurden. Auch diesmal wird der Versuch nicht konform mit den Regeln des Leichtathletik-Verbandes IAAF sein. Kipchoges offizieller Weltrekord steht bei 2:01:39 Stunden, gelaufen im September 2018 in Berlin.

Ineos ist ein Chemiekonzern mit Sitz in London. Größter Anteilseigner ist Jim Ratcliffe, der reichste Mann Großbritanniens. Im Radsport ist das Unternehmen neuer Hauptsponsor des ehemaligen Teams Sky.

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