Klosterhalfen startet beim Finale der Diamond League - Bildquelle: AFPSIDADRIAN DENNISKlosterhalfen startet beim Finale der Diamond League © AFPSIDADRIAN DENNIS

Köln (SID) - WM-Generalprobe mit mächtigen finanziellen Verlockungen: Deutschlands Spitzenläuferin Konstanze Klosterhalfen und Weitsprung-Ass Malaika Mihambo messen sich drei Wochen vor dem Beginn des Saisonhöhepunkts in Doha bei der finalen Etappe der Diamond League in Brüssel noch einmal mit ihren stärksten Rivalinnen. Nicht nur das opulente Preisgeld macht das topbesetzte Meeting in Belgiens Hauptstadt zur Mini-Weltmeisterschaft.

"Auf dem Weg nach Doha ist das die perfekte Vorbereitung", sagte Klosterhalfen, die Mitte August in Birmingham über die Meile ihren ersten Sieg in der Königsklasse feierte. Dabei rannte die 22 Jahre alte Leverkusenerin ihren dritten deutschen Rekord in der laufenden Freiluftsaison, zuvor war ihr dies schon über 3000 und 5000 m gelungen.

Über die längste dieser Distanzen ist die Überfliegerin, deren Leistungen seit dem Wechsel des Trainings- und Lebensmittelpunkts in die USA durch die Decke gehen, nun auch in Brüssel am Start. Im Kampf um 50.000 Dollar Siegprämie sind dort die niederländische Europarekordlerin Sifan Hassan und Kenias Weltmeisterin Hellen Obiri die schärfsten Konkurrentinnen. Mit diesen müsste sich Klosterhalfen auch bei der WM (27. September bis 6. Oktober) auseinandersetzen - so sie denn in Katar die lange Distanz den 1500 m vorzieht.

Den Dollar-Jackpot vor Augen hat Mihambo, die als große Favoritin in Brüssel antritt. Mit 7,16 m ist die 25-Jährige von der LG Kurpfalz die mit Abstand beste Weitspringerin der Saison, tut es kaum noch unter der Sieben-Meter-Marke, und wenn, dann wie zuletzt beim ISTAF in Berlin (6,99) nur knapp darunter.

"Die Weltbeste zu sein, sorgt für keinen großen Druck, aber für einen zusätzlichen Schub", sagte Mihambo, die in Brüssel zum Kräftemessen mit der viermaligen Weltmeisterin Brittney Reese (USA) antritt, die in diesem Jahr bei 7,00 m steht.

Neben Klosterhalfen und Mihambo bestreiten aus dem deutschen WM-Team auch die EM-Zweite Gina Lückenkemper (Berlin) über 100 m, Ex-Europameisterin Cindy Roleder (Halle/Saale) über 100 m Hürden sowie das Diskus-Trio Nadine Müller (Halle/Saale), Kristin Pudenz (Potsdam) und Claudine (Neubrandenburg) Formtests. Im Diskuswerfen der Männer ist Olympiasieger Christoph Harting (Berlin) am Start.

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