Deshalb sind (vorerst) nur neun Events im DTM-Kalender 2019 - Bildquelle: ITRDeshalb sind (vorerst) nur neun Events im DTM-Kalender 2019 © ITR

München - Der DTM-Kalender 2019 sieht nur neun Rennwochenenden vor und damit eines weniger als noch 2018. Nach dem Aus für Spielberg, Budapest und Zandvoort gibt es mit Assen und Zolder nur zwei Ersatzveranstaltungen. "Es hat einfach so gepasst. Ich habe immer gesagt, dass es zwischen acht und zwölf Rennwochenenden sein werden", erklärt DTM-Chef Gerhard Berger und macht Hoffnung, dass der Kalender doch noch erweitert werden könnte.

"Wir möchten auch gerne zwei Rennen mit den Japanern austragen", so der Österreicher. Es gibt Pläne, dass die DTM im nächsten Jahr (live in SAT.1 und auf ran.de) gemeinsame Rennen mit der japanischen Super-GT-Serie austragen wird. Wann und wo die gemeinsamen Events stattfinden werden, steht derzeit noch nicht fest. Super-GT-Chef Masaaki Bandoh erklärte bereits am Norisring bei der Verkündung des gemeinsamen Class-One-Reglements, dass Fuji ein möglicher Austragungsort sein könnte.

Der gemeinsame europäische Lauf könnte laut Berger in Deutschland stattfinden, aber die Terminierung könnte aufgrund der Wetterbedingungen im Oktober problematisch werden: "Das einzige Problem könnte sein, dass es am Ende der Saison stattfinden muss." Zwar herrschten beim Saisonfinale 2018 in Hockenheim sommerliche Bedingungen um 25 Grad Celsius, "aber das kann drei Wochen später anders sein, wo es auch schneien könnte".

Der Motor als Limitierungs-Faktor?

Durch die möglicherweise zwei zusätzlichen Events mit den Japanern würde der DTM-Kalender 2019 elf Rennwochenenden umfassen und gleichzeitig die Grenze des Machbaren darstellen. "Es gibt ein Limit, was die Laufleistung der Motoren angeht. Wenn es mehr Rennen werden, könnte es sein, dass die Motoren am Limit sind und neue Motoren gebraucht würden", erklärt Berger, dass bei der Festlegung des Rennkalenders auch die Kosten für die Teams eine Rolle gespielt haben. "Das ist nicht mehr effizient. Und das ist einer der Hauptgründe, warum wir das so gemacht haben."

Ein Land, das im neuen DTM-Kalender nicht vertreten ist, könnte in Zukunft und besonders im Hinblick der Internationalisierung der Serie zurückkehren: Frankreich. "Ich denke, es sollte ein Teil des Kalenders sein. Ich weiß noch nicht wann. Die wichtigen Märkte in Europa sollten im Kalender sein, das sind Italien, Frankreich und England", meint Berger und ergänzt: "Frankreich haben wir auf dem Radar für die Zukunft."

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