Bestzeit für Bruno Spengler. - Bildquelle: imago/HochZweiBestzeit für Bruno Spengler. © imago/HochZwei

Nürburg – Die DTM ist in der Eifel: Zum Auftakt des achten DTM-Rennwochenendes auf dem Nürburgring (Samstag und Sonntag ab 13 Uhr live in SAT.1 und auf ran.de) gab es einen Vorgeschmack darauf, was die Tourenwagen-Serie zu erwarten hat.

Denn: Die Bedingungen waren typisch für den Nürburgring, wechselhaft und damit knifflig. Immer mal wieder hatte es geregnet, die Strecke war im ersten freien Training am Nachmittag an einigen Stelle noch nass, trocknete teilweise aber auch bereits schon ab. Mischbedingungen, die in der Eifel täglich vorkommen können.

Die erste Bestzeit des Wochenendes sichert sich Bruno Spengler in 1:26,163 Minuten. Der Kanadier, der am Nürburgring sein 100. Rennen für BMW absolviert, verwies Audi-Pilot Loic Duval auf Platz zwei. Dritter wurde Spenglers Teamkollege Timo Glock.

Audi und BMW wechselten sich im Zeitentableau munter ab: Hinter dem Toptrio landeten Augusto Farfus (BMW), Mike Rockenfeller (Audi), Joel Eriksson (BMW), Rene Rast (Audi) und Philipp Eng (BMW) auf den Plätzen vier bis acht. Die Top Ten komplettierte das Audi-Duo Jamie Green und Nico Müller.

Gegen Ende der Session wurden die Bedingungen immer besser, die Piloten gingen von Regenreifen auf Slicks, so dass die Zeiten munter purzelten, im Vergleich zum Beginn des Trainings um rund zehn Sekunden. Mercedes zum Beispiel wechselte erst kurz vor dem Ende der Session, was die Platzierungen zum Teil erklärt.

Denn: Die Stuttgarter, die in 30 Jahren DTM in der Eifel immerhin 32 Siege feierten, fuhren nur hinterher. Bester Mercedes-Pilot war Daniel Juncadella als Zwölfter, der Rest folgte geschlossen hinter dem Spanier.

Heiße Phase

Der Titelkampf geht mit den Saisonrennen 15 und 16 in die heiße Phase. In Führung liegt das Mercedes-Duo Paul di Resta (186 Punkte) und Gary Paffet (177). Beide stapeln aber noch tief, auch wenn der Vorsprung auf die Verfolger Edoardo Mortara (Mercedes/138) und Marco Wittmann (112/BMW) schon beachtlich ist. "Ich würde mich zusammen mit Gary Paffett als Favoriten auf den Titel bezeichnen. Wir sind beide in einer guten Position. Aber in der DTM erwarte ich immer das Unerwartete", sagt di Resta.

Paffett nach einem bitteren Nuller zuletzt in Misano: „Ich kenne den Nürburgring sehr gut und habe dort in der Vergangenheit auch schon gewonnen. Jetzt werde ich versuchen, dort die Meisterschaftsführung zurückzuerobern.“

So geht es weiter

Der Samstag wird wie gehabt mit dem zweiten freien Training eröffnet, ab 08.25 Uhr könnt ihr die Session live auf der ran-Facebook-Seite verfolgen!

Die TV-Sendung: Die DTM-Übertragung in Sat.1 beginnt in der Eifel um 13 Uhr, die Rennen um 13.30 Uhr. Kommentator ist Eddie Mielke, ihm zur Seite steht diesmal Martin Tomczyk, der den etatmäßigen Experten Timo Scheider vertritt. Moderatoren sind Andrea Kaiser und Matthias Killing.

Der Livestream: Mit dem Start des Qualifyings (auf dem Nürburgring Samstag und Sonntag jeweils um 11.05 Uhr) beginnt auf ran.de der Livestream. Zwischen Qualifikation und Rennen könnt ihr noch einmal das vergangene Rennen in der Wiederholung sehen. Außerdem gibt es nach der Sendung noch die Pressekonferenz mit den besten drei Fahrern.

Weiteres Special der Online-Übertragung: Im Stream gibt es keine Werbung.

#ranDTM inside: Am Samstag nach der Sendung wird es ein Facebook live mit Andrea Kaiser oder Matthias Killing geben. Die beiden Moderatoren schnappen sich DTM-Fahrer, Team-Mitglieder oder Stars an der Rennstrecke zum Talk.

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SAT.1 und ran.de übertragen die DTM-Rennen live und exklusiv.

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