Rennfahrer Paul di Resta drehte die ersten Runden mit dem neuen Aston Martin... - Bildquelle: Instagram/dtm_picsRennfahrer Paul di Resta drehte die ersten Runden mit dem neuen Aston Martin auf der Teststrecke in Jerez. © Instagram/dtm_pics

München / Jerez - Am Montag feierte der Aston Martin Vantage DTM von R-Motorsport sein Rennstrecken-Debüt im spanischen Jerez. Rennfahrer Paul di Resta hatte die Ehre, die ersten Installationsrunden mit dem nagelneuen DTM-Fahrzeug zu drehen.

Insgesamt sechs Runden drehte der 32-jährige Brite mit dem neuen Boliden. Nach nur verschwindend geringen 90 Tagen der Entwicklungs- und Bauzeit meisterte der Aston Martin seine Premiere mit Bravour.

Di Resta war mit der Premiere sehr zufrieden: "Ein ganz besonderer Moment, bei der Weltpremiere am Steuer des Aston Martin DTM zu sitzen. Das Auto fühlte sich gleich von Beginn gut an."

Darüber hinaus schwärmte der Dritte der Fahrerwertung aus der Vorsaison über die hervorragende Arbeit des gesamten Teams: "Das Team hat einen unglaublich guten Job gemacht, in so kurzer Zeit ein so schönes und hervorragend fahrbares Rennauto auf die Rennstrecke zu bringen. Beim Roll-Out hat alles perfekt funktioniert und ich hatte gleich ein gutes Gefühl im Auto. Ich freue mich schon auf den morgigen ersten Testtag."

Teamchef mit Auftakt zufrieden

Der DTM-Neuling ist ein Gemeinschaftsprojekt unter der operativen Leitung der Vynamic GmbH sowie dem Joint Venture der AF Racing AG und der HWA AG.

Zu den größten Herausforderungen in der Entwicklungsphase zählten neben der Anpassung des Serienmodells an die Standardmaße der DTM vor allem die Entwicklung des neuen Vierzylinder-Turbomotors, bei dem das Aggregat mit zwei Litern Hubraum als Frontmittelmotor hinter der Vorderachse eingebaut ist.

R-Motorsports Teamchef Dr. Florian Kamelger zog ein positives Fazit hinter den Auftakt: "Das Technikteam hat eine grandiose Leistung erbracht. Es ist ein DTM-Rekord, dass der Aston Martin Vantage in weniger als 100 Tagen auf die Rennstrecke gebracht wurde. Das Fahrzeug ist obendrein optisch ein Hingucker, ein besonders schönes DTM-Auto."

Dennoch lässt sich Kamelger nicht von dem Trubel rund um das Team blenden: "Die ersten Fahreindrücke von Paul sind vielversprechend. Jedoch haben wir noch viel Arbeit bis zum Saisonstart in Hockenheim vor uns, die wir jetzt in dem Bewusstsein angehen, dass die Basis des Autos schon einmal stimmt."

Di Resta startet Testphase im Cockpit

Am Dienstag, den 5. März, beginnt das intensive Testprogramm, an dem dann auch die beiden Konkurrenzrennställe Audi und BMW mit ihrer Saisonvorbereitung beginnen werden.

Für Aston Martin wird di Resta am Dienstag und Mittwoch die Testrunden drehen, am Donnerstag setzt sich dann Jake Dennis und am Freitag Ferdinand von Habsburg hinter das Lenkrad.

Daniel Kugler

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